Jörg Rosenstock
Für mich gestorben!?

Jörg Rosenstock: Für mich gestorben!?
Morgenandachten des früheren Bonner Superintendenten Burkhard Müller im WDR lösten vor einem Jahr eine heftige Debatte um ein angemessenes Verständnis des Kreuzestodes Jesu aus.
Der Theologe hatte die Meinung vertreten, Gott brauche kein Sühnopfer, um den Menschen vergeben zu können. Nicht Gott habe seinen Tod gewollt, sondern seine Feinde. Gerade rechtzeitig zur diesjährigen Passionszeit erscheint ein Buch des Gütersloher Pfarrers Hans-Jörg Rosenstock, der sieben Zugänge zu einem heutigen Verständnis des Kreuzestodes Jesu darstellt, die sich ihm im Gespräch mit Schülern und Gemeindegliedern erschlossen haben. Im Shop bestellen
Die Auffassung, Gott müsse versöhnt werden, lehnt er konsequent ab. Er macht vielmehr deutlich, dass allein der Mensch versöhnt werden muss, der sich von Gott getrennt hat.
Mit seinen knapp gefassten Thesen schafft der Theologe, der auch als Religionslehrer arbeitet, eine gute Basis für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der vielen Menschen elementar wichtigen Frage nach der Bedeutung des Kreuzestodes Jesu.
Für das Gespräch in Gemeindegruppen, Hauskreisen oder Im Religionsunterricht können die Texte hilfreiche Impulse geben.
Jörg Rosenstock, Für mich gestorben!? Was hat Jesu Tod mit mir zu tun? Luther-Verlag Bielefeld 2010. 10, 90 Euro.
Dieser Beitrag wurde am 7.3.2010 um 07.44 Uhr veröffentlicht.
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