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Dienstag, 21.10.2014
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Alfred Buß/Hermann Buß

Buß-Sachen

Alfred Buß/Hermann Buß: Buß-Sachen

Alfred Buß/Hermann Buß: Buß-Sachen

Der eine ist Maler, Pädagoge und Seefahrer, der andere Pfarrer und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen: Hermann und Alfred Buß.

Gemeinsam haben sie einen hochwertigen Bildband gestaltet. Der Titel: „Buß-Sachen“. Die Idee zu dem gemeinsamen Buch mit Hermann und Alfred Buß stammt von dem Braunschweiger Bischof Friedrich Weber und Klaus Winterhoff, dem juristischen Vizepräsidenten der Westfälischen Kirche. Im Shop bestellen

Beide freut es ungemein, dass sich Hermann und Alfred Buß für den Dialog von Theologie, Glauben und Kunst geöffnet haben.

Ihrer Meinung nach zeigen die Bilder und Texte der beiden Autoren, dass Kunst und Religion, die je auf ihre Weise existenzielle Betroffenheit durch eine letztgültige Wirklichkeit zur Sprache bringen, zusammenfinden können.

Mit seinen ausdrucksstarken Ölgemälden möchte Hermann Buß die „Kreuze der Gegenwart“ aufzeigen.

Ihm geht es um die heutigen Passionen, um Menschen, die leiden, deren Leben sich aber nicht in Trostlosigkeit verliert.

Die Bilder von Hermann Buß, die der Kunstrichtung des „Kritischen Realismus“ zugeordnet werden können, sind in die Ostfriesische Küstenlandschaft eingebettet.

Sie zeigen Häfen, Weite und Meer.

Trotz ihrer fast fotografischen Prägnanz bleiben sie doppelbödig, weisen auf Grundkonstellationen menschlicher Existenz hin, sind anziehend und irritierend zugleich.

Eine Deutung der Bilder seines Namensvetters versucht der Theologe Alfred Buß erst gar nicht.

Er hat zu den Bildern Texte geschrieben, die auf andere Weise „passen“. In ihnen verleiht er den in den Bildern vorkommenden Fragen, Ängsten und Hoffnungen Worte.

Alfred Buß bringt die biblische Botschaft zur Sprache, dass Licht in die Finsternis scheint und der Mensch trotz aller Ängste und Nöte in Gott geborgen ist.

Alfred Buß/Hermann Buß: Buß-Sachen. Herausgegeben von Friedrich Weber und Klaus Winterhoff. Luther-Verlag Bielefeld 2012, 74 Seiten, Kunstdruckband gebunden, 14,95 €.

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Dieser Beitrag wurde am 16.2.2012 um 00.00 Uhr veröffentlicht.

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