»Stroh zu Gold«
Textilmuseum will Märchen auf den Grund gehen

Was ist dran am verwunschenen Prinzen? - Das Textilmuseum Bocholt will den Märchen auf den Grund gehen. Foto: Morpheus
Unter dem Titel »Stroh zu Gold« befasst sich von Sonntag an eine Ausstellung im LWL-Textilmuseum in Bocholt mit Märchen und ihren Hintergründen.
Mit mehr als 250 Objekten aus dem 18. und 19. Jahrhundert soll gezeigt werden, was sich hinter den Märchen und ihren »magischen Textilien« verberge, kündigte das Museum an. Außerdem werde dargestellt, wer die Helden und Heldinnen der Geschichten seien.
Arbeitsgeräte wie Spinnrad, Spindel und Webstuhl würden einen Eindruck von der textilen Arbeiten geben, die in den Märchen beschrieben werden, hieß es. Präsentiert werden auch Holzstiche aus der Märchenwelt der Brüder Grimm und Wilhelm Hauffs.
Außerdem sind den Angaben nach 60 Jahre alte Theaterkulissen aus kolorierter Pappe und Märchenbilder im Jugendstil aus »Stollwerck's königlichen Schokoladentafeln« von 1906 zu sehen. An Mitmachstationen sollen Besucher auch ihre »Heldenkräfte« oder ihre Geschicklichkeit an Spinnrad und Haspel ausprobieren können.
Die bis zum 31. Oktober gezeigte Schau ist den Angaben nach ein Beitrag zur Sonderausstellung »Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen«, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 im Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zeigt.
Das LWL-Textilmuseum in Bocholt hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. epd
Dieser Beitrag wurde am 19.3.2010 um 10.11 Uhr veröffentlicht.
| Kommentare lesen |
|---|
| Eigenen Kommentar schreiben |
|---|
| Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können. Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben Melden Sie sich hier kostenlos an |
| Evangelisch in Westfalen und Lippe |
|---|
| Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich). |
|










