UK - Unsere Kirche > Startseite
Samstag, 11.02.2012
Sie sind hier: UK  > Kultur > Ausstellungen > Original-Brief von Luther in der Schweiz ersteigert

Die UK-Weblogs

Chefsache

Viele Wahlurnen bleiben leer

4. Stock, links

Die Wolken und Berlin

Werbung

Werbung

Nur elf Exemplare erhalten

Original-Brief von Luther in der Schweiz ersteigert

Martin Luther

Martin Luther

Einer der seltenen Original-Briefe des Kirchenreformators Martin Luther (1483-1546) ist von der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt ersteigert worden.

Das Schriftstück aus dem Jahr 1517 sei überraschend in einem Schweizer Auktionskatalog entdeckt worden, teilte ein Stiftungssprecher in Wittenberg mit. Die Existenz des Briefes sei bislang nicht bekannt gewesen. Er soll am 4. Mai in Wittenberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der vom 28. März 1517 datierte Brief ist den Angaben zufolge eine Nachricht Luthers an seinen Freund und Ordensbruder Johann oder Johannes Lang (um 1487-1548). Lang war mehrere Jahre als Professor in Wittenberg tätig und ab 1516 Klostervorsteher in Erfurt.

Im Oktober 1517 hat Luther seine Thesen angeschlagen.

Geplant ist, den Brief in die Ausstellung des Museums Lutherhaus aufzunehmen. Zu seiner Präsentation am 4. Mai werden unter anderen Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) und der stellvertretende Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Martin Hoernes erwartet.

Nach Angaben der Stiftung sind von Luther nur elf Original-Briefe aus dem Jahr 1517 erhalten.

Von weiteren elf bekannten Mitteilungen aus dem gleichen Jahr liegen lediglich zeitgenössische Abschriften vor.

Mit der Veröffentlichung seiner vor allem gegen den Ablasshandel der Kirche gerichteten 95 Thesen am 31. Oktober 1517 hatte Luther die Reformation eingeleitet.

Der Tag wird von evangelischen Christen in aller Welt als Reformationstag gefeiert. epd

Dieser Beitrag wurde am 28.4.2010 um 09.53 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Matthäus53 schrieb am 04.07.2010 13:58:

Es ist immer gut wenn wieder gute Texte von Luther entdeckt und veröffentlicht werden. Den Mut und die Tat die Luther mit Gottes Hilfe vollbracht hat muß in Erinnerung gehalten werden. Es wäre gerade in staatlichen und kirchlichen Krisenzeiten gut, wenn die Thesen am Reformationstag erneut an Kirchentüren gehängt werden. Größtenteils sind die 95 Thesen wieder in Vergessenheit geraten und verwässert. Und bei einigen Kirchen sind die Luthergedanken trotz Krisen noch nicht so recht umgesetzt worden obwohl die meisten mündigen, wißbegierigen Mitchristen aus ihrem normal erlesenen Bibelverständnis heraus, schon vieles richtig verstanden haben.

Eigenen Kommentar schreiben
Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können.
Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben
Melden Sie sich hier kostenlos an
Evangelisch in Westfalen und Lippe
Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich).
Karte