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Der Rhythmus macht's

Vuvuzela: Die einzige, echte, wahre Hymne!

Spaß mit Rhythmus: UK-Onlineredakteur Uwe Rottkamp (rechts) mit Bad Salzufler Vuvuzela-Fans beim musikalischen Selbstversuch. Foto: UK

Spaß mit Rhythmus: UK-Onlineredakteur Uwe Rottkamp (rechts) mit Bad Salzufler Vuvuzela-Fans beim musikalischen Selbstversuch. Foto: UK

Sie ist DAS Instrument der Fußballweltmeisterschaft. Doch immer mehr Fußball-Fans drehen entnervt den Fernsehton leise, weil sie das monotone »Bienenschwarm«-Brummen bei den Übertragungen nicht mehr hören können. Aber Besserung ist in Hörweite: eine echte Hymne! Komponiert für Vuvuzela! Von einem Profi - auf Anregung von UK.

Vuvuzela für Anfänger - einfach nur grausig. Die südafrikanischen Fernseh-Macher sind von Fernsehsendern in aller Welt bereits aufgefordert worden, technische Vorkehrungen zu treffen, um das Vuvuzela-Brummen aus den Übertragungen zu entfernen. Ob das geht, weiß zurzeit wohl noch niemand.

Das Problem: Einerseits macht es riesigen Spaß, auf der Tröte zu blasen. Denn technisch gesehen ist es nichts anderes als eine Trompete.

Andererseits kann man der Vuvuzela ohne bläserische Übung nur einen festgelegten Ton entlocken. Und wenn das Tausende gleichzeitig tun, nervt es.

Aber es geht auch anders, wie UNSERE KIRCHE herausgefunden hat: Online-Redaktionleiter Uwe Rottkamp, Hobby-Posaunist und als Presbyter in seiner Bad Salzufler Kirchengemeinde für Musik zuständig, hat nach einem Hinweis aus der Online-Leserschaft und einer Anmerkung von UK-Mitarbeiterin Elke Stricker das Projekt »Vuvuzela-Blasen für Anfänger und Fortgeschrittene« organisiert.

Bevor am Sonntag im Gemeindehaus das »public viewing« begann, weihte er mit einem Bläserkreis und Unterstützung von Kantorin Waltraud Huizing die Vuvuzela-Fans in die »Geheimnisse« des Instruments ein und versuchte, statt des »Bienen-Brummens« so etwas wie Musik zu machen.

<b>Deutschland, Deutschland</b> mit Biss: Nach einer Übungseinheit klappte die Aufführung der Fußball-Fanfare mit den Vuvuzela-Neulingen prima. Und das bei den vier deutschen Toren auch kräftig getrötet wurde, versteht sich...

Deutschland, Deutschland mit Biss: Nach einer Übungseinheit klappte die Aufführung der Fußball-Fanfare mit den Vuvuzela-Neulingen prima. Und das bei den vier deutschen Toren auch kräftig getrötet wurde, versteht sich...

Der Hildesheimer Landesposaunenwart Reinhard Gramm hat für UK und das Projekt spontan eine »Deutsche Fußballfanfare 2010« komponiert – für Bläserkreis und Vuvuzelas.

Weil sich plötzlich auch Radio- und Fernsehsender für das Projekt interessierten, wurde am Samstag unter der Leitung des lippischen Landesposaunenwarts Christian Kornmaul ebenso spontan eine Tonaufnahme gefertigt – mit drei Vuvuzelas, zwei Trompeten und zwei Posaunen.

Seitdem die Aufnahme und auch das dazugehörige Notenblatt auf dem Server der Kirchengemeinde zum Download angeboten wird, ist dort kaum noch ein Durchkommen…

Auch andere Medien sind faziniert von dem Projekt »Vuvuzela meets Posaune«

Onlineredakteur Rottkamp gab heute zahlreiche Telefoninterviews, morgen früh hat er eine Einladung ins Studio von Radion Herford. »Sogar ein Sender aus der Schweiz wollte wissen, wie das mit der Vuvuzela geht.«

Das WDR-Landesstudio Bielefeld drehte das Thema heute morgen zweieinhalb Stunden lang in Bad Salzuflen ab: Redakteurin Christine Etrich ließ Rottkamp, Landesposaunenwart Christian Kornmaul, Kantorin Waltraud Huizing und Pfarrerin Martina Stecker über das Projekt berichten und auch mit Live-Tönen in der Fußgängerzone die Reaktionen von Passanten überprüfen. Um 19.50 Uhr wurde der Beitrag im WDR-Fernsehen gesendet.

Und auch Komponist Reinhard Gramm war von Moderatoren umlagert, war am Morgen live zu Gast in der WDR2-»Westzeit«.

Der Rhythmus, bei dem man immer mit muss…

Weil die im Normalfall gut 60 Zentimeter lange Vuvuzela nur einen Ton – den Ton »B« – erzeugt, muss man sich beim Rhythmus etwas einfallen lassen, soll das ganze hörenswert werden. Dass rhythmische Themen in den WM-Stadien offenbar keine Rolle spielen und von Cheerleadern nicht »gepuscht« werden, findet Rottkamp enttäuschend: »Da wäre mehr drin!«

Mit freundlicher Genehmigung des Komponisten Reinhard Gramm sowie des lippischen Spontan-Bläserkreises bietet UK sowohl Noten als auch die MP3-Musik nachfolgend als Download an. rot

Projekt-Info: www.stadtkirche.info

Dieser Beitrag wurde am 13.6.2010 um 15.53 Uhr veröffentlicht.

Tondokument: Soundtrack »Deutsche Fußball-Fanfare 2010« für Vuvuzelas, Trompeten und Posaunen, musiziert von einem lippischen Bläserkreis.
Dieses Tondokument herunterladen
Die Sendung über das Vuvuzela-Projekt bei WDR-Lokalzeit

Das Vuvuzela-Projekt bei WDR-Lokalzeit

Kommentare lesen
Ruckzuck schrieb am 13.06.2010 19:02:

SPITZENidee!!! Großes Kompliment !!!

Erika Moers schrieb am 13.06.2010 20:25:

OHRENSCHMAUS!! Bravo!

Tico schrieb am 13.06.2010 23:25:

Musik aus Plastik-Tröten - Respekt. Tolle Hymne. Sollten sich ARD und ZDF gleich als Jingle für die Übertragungen einkaufen...

Schallblech schrieb am 14.06.2010 08:18:

Reinhard Gramm kanns - aber auch die Bläser! Sehr gut gespielt.

gumma schrieb am 14.06.2010 09:31:

So viel Harmonie aus diesen Tröten - wer hätte das gedacht! Habt ihr das schon auf CD?

Hoeffchen schrieb am 14.06.2010 11:07:

Auf CD noch nicht. Aber die Sache schlägt Wellen. Gerade hat sich ein WDR-Filmteam angemeldet. Wir werden davon berichten ...

Uwe Rottkamp schrieb am 14.06.2010 16:48:

Heute morgen hat uns ein WDR-Fernsehteam begleitet. Sendetermin: Heute (Montag) Abend, 19.30 Uhr, WDR-Fernsehen.
Der Link zum Interview mit Reinhard Gramm steht im Text.

meinhardo schrieb am 14.06.2010 16:57:

Ein wunderbarer Sound ist Euch hier gelungen, dafür ein ganz dickes Lob an die Ausführenden, sauber Intoniert und perfekt eingespielt, das macht Freude und die Vuvuzela erträglich...!!
Wie wäre es mit einer längeren Zugabe als Einspielung, gut das Sprichwort heisst: "In der Kürze liegt die Würze."

Glybyrne schrieb am 14.06.2010 19:53:

krass. gerade beitrag auf wdr gesehen. aber warum haben die das verschwiegen wenn die idee doch von uk kam?

Hoeffchen schrieb am 14.06.2010 19:56:

Ja, netter Beitrag. Hätte mir natürlich auch gewünscht, dass der UK-Anteil nicht völlig unter den Tisch gefallen wäre. Aber: Leser dieser Seite kennen ja die volle Wahrheit.

Glybyrne schrieb am 14.06.2010 19:56:

eben, wie immer

We-Ha schrieb am 14.06.2010 22:10:

Man sollte auch mal für alle 'Ausländer' erwähnen, das es in der Lokalzeit des Studios Bielefeld gesendet wurde !

http://www.wdr.de/mediathek/html /regional/rueckschau/lokalzeit_owl.xml

We-Ha schrieb am 14.06.2010 22:13:

Sorry, irgenwas war falsch, ich hoffe, hiermit klappt es !

http://www.wdr.de/mediathek/html /regional/rueckschau/2010/06/14/lokalzei t_owl_aktuell.xml?offset=1146&autoPlay=t rue

Hoeffchen schrieb am 15.06.2010 09:18:

Moin,
sorry, scheint ein Fehler des Systems zu sein, ist hier schon des öfteren aufgetreten: Bei der Kommentarfunktion fügt das System bei längeren URLs (Internetadressen) gern mal ein Leerzeichen ein - warum auch immer.
Im letztgenannten Fall ist das dreimal so: 1. zwischen dem ersten html und dem folgenden / 2. zwischen lokalzei und folgendem t 3. zwischen t und folgendem rue. Dort also die Leerzeichen löschen, dann klappt's (aber auch nur, solange der WDR die Seite in der Form zur Verfügung stellt, also 7 Tage?). Zur Sicherheit füge ich den Link noch mal ans Ende des obigen Artikel an. Da läuft das System fehlerfrei.

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