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Muskelbepackter Jesus zerbricht das Kreuz

Flyer-Repro

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Werbung mit einem muskelbepackten Jesus am Kreuz sorgt in Bremen für Aufsehen.

Auf der Darstellung sprengt der Sohn Gottes mit der Statur eines Bodybuilders das Holz der Querlatte am Kreuz. Das Motiv wirbt für das Fitnesscenter »G-Youth« (»Jugend Gottes«) auf dem Gelände des Sozialwerks der Freien Christengemeinde im Bremer Westen.

Der Chef des christlich orientierten Sportclubs, der gebürtige Amerikaner Leslie Muldrow (44), will mit dem Bild »Jesus ins Gespräch bringen«.

Als Sportler und aktiver Christ wolle er den Mitgliedern des Clubs auch den Glauben näher bringen, erläuterte der 44-Jährige, der vor Jahren als Soldat nach Deutschland gekommen ist. »Rein optisch ist das eher eine Geschmacksfrage«, reagierte die Sprecherin der Bremischen Evangelischen Kirche, Sabine Hatscher, auf das Plakat.

Der Freien Christengemeinde liege es sicher fern, Jesus in irgendeiner Form herabzuwürdigen: »Ich glaube aber auch, dass es vielen Christen wichtig ist, Jesu Leiden und Mitleiden ernst zu nehmen und nicht bloße Muskelpower in den Mittelpunkt ihres Glaubens zu stellen.«

Sie könne den Sportsfreunden nur wünschen, »dass es Jesus ist, der ihnen Kraft gibt und nicht irgendwelche Anabolika«, ergänzte Hatscher.

Auch bei der Sprecherin des katholischen Gemeindeverbandes in Bremen, Martina Höhns, löst das Motiv keinen Protest aus. Zudem sei an der Botschaft des zerbrechenden Holzes, dass Jesus am Kreuz den Tod überwinde, theologisch nichts auszusetzen. epd

Dieser Beitrag wurde am 26.1.2010 um 09.59 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Schallblech schrieb am 26.01.2010 12:34:

Die Darstellung ist viel zu geschmacklos, um sie mit irgendwelchen religiösen Zusammenhängen oder Gefühlen in Verbindung zu bringen.

Ruckzuck schrieb am 26.01.2010 13:15:

Na wenigstens brennen jetzt keine Botschaften oder werden Bodybuilder gehetzt ...

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