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Internet-Furore

Kleiner Blumenkübel kommt bei Twitter groß raus

<b>Mediales Sommerloch</b>: Diese wirklich wichtige Meldung im Onlineangebot der Münsterschen Zeitung machte im Twitter-Netzwerk die Runde.

Mediales Sommerloch: Diese wirklich wichtige Meldung im Onlineangebot der Münsterschen Zeitung machte im Twitter-Netzwerk die Runde.

Ein umgestoßener Blumenkübel hat für Furore im Internet gesorgt.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete sich am Donnerstag eine Meldung der »Münsterschen Zeitung« tausendfach und gehörte zu den im Internet meistkommentierten Themen weltweit. Unter der Überschrift »Großer Blumenkübel zerstört« hatte die Lokalzeitung über einen umgeworfenen Blumenkübel vor einem Altenheim in Neuenkirchen im Landkreis Steinfurt berichtet.

Die Meldung fand bei Twitter schnell viele Anhänger, die sie weiterverbreiteten und satirisch kommentierten.

»BILD spricht mit dem Schwager der Nichte. 'Er war schon immer labil'!«, twitterte etwa der Nutzer »falingo«. Ein anderer Nutzer schrieb, BP habe mitgeteilt angekündigt, die Firma habe nichts damit zu tun.

Das ZDF scherzte bei Twitter, es werde wohl ein »ZDF Spezial« über den Blumenkübel einschieben.

Eine Bank warb gar für eine Hausratsversicherung, die auch Schäden an Blumenkübeln abdecke.

Der Blumenkübel schaffte es bei Twitter am Donnerstag unter die zehn am häufigsten gebrauchten Schlagworten überhaupt.

Über den Kübel wurde somit ähnlich häufig diskutiert wie über das Model Naomi Campbell, das am Donnerstag vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgesagt hatte, oder den neuen Kinofilm »Last Airbender« (»Die Legende von Aang«).

Twitter ist ein soziales Netzwerk.

Auch Unsere Kirche twittert mit. Die Nutzer können 140 Zeichen lange Nachrichten, sogenannte Tweets, an Freunde und Bekannte verschicken. Diese können die Nachrichten an eigene Freunde weiterleiten, wodurch diese wie in einem Schneeballsystem zum Teil massenhaft verbreitet werden. epd

Dieser Beitrag wurde am 6.8.2010 um 09.13 Uhr veröffentlicht.

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