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Pop-Oratorium »Die 10 Gebote«

Erste gewaltige Klangprobe in Bochum

<b>Zur ersten Gesamtprobe</b> treffen sich am Wochenende 2550 Sängerinnen und Sänger mit Musikern und Solisten om Bochumer RuhrCongress. Das Pop-Oratorium findet derzeit ein großes Medienecho – beispielsweise im ZDF. Foto: ZDF-Mediathek

Zur ersten Gesamtprobe treffen sich am Wochenende 2550 Sängerinnen und Sänger mit Musikern und Solisten om Bochumer RuhrCongress. Das Pop-Oratorium findet derzeit ein großes Medienecho – beispielsweise im ZDF. Foto: ZDF-Mediathek

Es wird spannend: Am kommenden Wochenende treffen sich die 2550 Sängerinnen und Sänger des Projektes »Die 10 Gebote« zur ersten gemeinsamen Gesamtprobe.

Zum ersten Mal wird dann im Bochumer RuhrCongress Zentrum die gewaltige Klangkraft des Mega-Chores hör- und spürbar werden. Die Aufführung des Pop-Oratoriums übertrifft schon jetzt alle Erwartungen: Die Uraufführung am 17. Januar in der Dortmunder Westfalenhalle ist schon seit November ausverkauft, und auch für das Zusatzkonzert, die so genannte »Vorpremiere« (öffentliche Generalprobe), gibt es nur noch wenige Tickets.

Die Produzenten Dieter Falk (Musik) und Michael Kunze (Texte) touren zurzeit durch die Medien: Kein Radiosender, kein Kultur-Talk im TV ohne Hinweise auf das Mammutprojekt. Medialer Höhepunkt bisher: Der Auftritt einer „kleinen“ Chorgruppe von 250 Sängern und Solisten bei Carmen Nebel im ZDF. Der Sendebeitrag ist auch bei Youtube zu sehen.

Das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ setzt gleich zu Beginn der Kulturhauptstadt.2010 ein musikalisches Highlight: Die zweieinhalbtausenden Sänger und Solisten erzählen mit großem Orchester, einer Pop-Band und hochkarätigen Solisten die voller Spannung und Dramatik geladene Geschichte des Volkes Israel von der Berufung des Moses über den Auszug aus Ägypten bis zum Empfang der 10 Gebote am Berg Sinai.


Pop meets Kirchenchor

Als das von der Creativen Kirche angestoßene und betreute Projekt vorgestellt wurde, hoffte man noch darauf, dass sich 1000 Sängerinnen und Sänger beteiligen. Nach nur wenigen Monaten musste die Anmeldeliste bei der Zahl 2550 endgültig geschlossen werden.

<b>»Kick-off«</b> mit Dieter Falk und den 90 beteiligten Chorleiterh in Witten.

»Kick-off« mit Dieter Falk und den 90 beteiligten Chorleiterh in Witten.

Die meisten der teilnehmenden Sängerinnen und Sänger kommen aus gut 90 zumeist nordrhein-westfälischen Chören – längst nicht nur aus der Gospelszene – und beschäftigen sich schon seit fast einem Jahr mit dem Projekt.

Im Juni trafen sich die Chorleiter in Witten zum »Kick off«, um das Oratorium mit Dieter Falk durchzuproben, seine Anweisungen und Hinweise aufzunehmen und dabei auch gleich den Chorpart für die inzwischen erschienene CD aufzunehmen. Danach wurde das Stück in den Chören einstudiert. Einzelsänger trafen sich zu speziellen Regionalproben.

Die Sänger werden hinter der Bühne auf zwei Blöcke verteilt, damit einige Stücke des Oratoriums doppelchörig erklingen können.

Der Chor der Chorleiter wird in der Mitte besondere Aufgaben übernehmen, beispielsweise den Part der »Hofschranzen« des Pharao. Davor werden Orchester (Das Junge Orchester NRW) und Band dem Geschehen auf der Bühne den musikalischen Drive geben.

Dirigiert wird das Oratorium nicht von Dieter Falk selbst (»als Musikproduzent und Mit-Autor bin ich wichtiger am Mischpult…«), sondern von Heribert Feckler. Damit der Megachor »auf den Punkt« einsetzen und singen kann, wird Feckler von Matthias Nagel und Christoph Spengler als Subdirigenten unterstützt. rot


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Dieser Beitrag wurde am 6.1.2010 um 14.22 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Hoeffchen schrieb am 07.01.2010 16:07:

Hab gerade mal kurz recherchiert. Dieter Falk ist ja hier hinreichend bekannt. Aber Michael Kunze? Der hat damals Peter Maffay entdeckt, "die kleine Kneipe in unserer Straße" für Peter Alexander geschrieben, "Fly, Robin, fly" für Silver Convention (kennt das noch jemand, war in den 70ern der 1. internationale Megahit aus Deutschland) und außerdem die meisten Liedtexte für Udo Jürgens ("Ich war noch niemals ...").

Glybyrne schrieb am 07.01.2010 17:09:

und ist das jetzt gut oder schlecht?

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