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Buß-Nachfolge

Zwei Frauen für das Präses-Amt

Bewerben sich um die Nachfolge von Alfred Buß: Annette Kurschus (links) und Angelika Weigt-Blätgen. Fotos: gmh

Bewerben sich um die Nachfolge von Alfred Buß: Annette Kurschus (links) und Angelika Weigt-Blätgen. Fotos: gmh

Zwei Frauen haben sich um die Nachfolge von Alfred Buß als Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) beworben: Annette Kurschus, Superintendentin des Kirchenkreises Siegen, und Angelika Weigt-Blätgen, leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen.

Mit Vorträgen stellten sich die beiden Kandidatinnen in Bielefeld vor. »Gott loben, das ist unser Amt – Gotteslob und Weltverantwortung der Kirche« hatte Annette Kurschus ihren Vorstellungsbeitrag überschrieben, Angelika Weigt-Blätgen sprach über das Thema »...dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung«. UK dokumentiert hier die beiden Vorträge im Wortlaut; sie können auch als PDF-Dokumente heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag wurde am 23.9.2011 um 08.43 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
MA schrieb am 16.10.2011 15:13:

Schade - hier war die Chance für die Landeskirche, Geld zu sparen. Kirchenkreise werden auf Druck zusammengelegt - warum nicht auch Landeskirchen, eine für NRW genügte doch.
Oder ist immer noch zuviel Geld da?
Bohren hatte schon 1969 gesagt: "Die Kirche geht nicht zugrunde an Kritik von innen und außen; sondern am Hochmut von uns Professoren, an der heimlichen Herrschsucht der Kirchenleitung und an der Verzagtheit und Feigheit der Synodalen."

gumma schrieb am 17.10.2011 11:39:

Ich stehe dieser ganzen Zusammenlegerei sehr kritisch gegenüber. Je größer, desto unpersönlicher, bürokratischer, unübersichtlicher. Das merken doch schon Gemeinden, die sich zusammengeschlossen haben - und ob dabei wirklich so viel gespart wird, ist ja noch die Frage. Also, bitte KEINE NRW-Landeskirche!

Wieland schrieb am 18.10.2011 09:22:

Die Kirche geht zugrunde, weil kein Mensch mehr weiß, wofür sie eigentlich steht. Ein bißchen Gutes tun? Gewissen der Nation? Gott, der zu den Menschen spricht, und wie kann man in Kontakt kommen zu diesem Gott, das sind die Fragen, die sie verständlich und glaubwürdig rüber bringen müsste.
Stattdessen arbeitet sich die Kirche an Strukturfragen ab. Und, MA, Geld sparen. Wenn sie Geld sparen will: Warum gibt sie nicht endlich den Beamtenstatus ihrer hauptamtlich auf, die "Ämter" und das ganze preußische Staatsgetue?

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