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Die Lage im Heiligen Land

»Wünschet Jerusalem Glück!«

<b>Zu Gast </b>im Bielefelder Landeskirchenamt: Der jüdische Arzt und Journalist Gil Yaron (36) aus Tel Aviv. Foto: gmh

Zu Gast im Bielefelder Landeskirchenamt: Der jüdische Arzt und Journalist Gil Yaron (36) aus Tel Aviv. Foto: gmh

»Wünschet Jerusalem Glück!« Dieser Wunsch aus Psalm 122,6 ist nach Ansicht des jüdischen Arztes und Journalisten Gil Yaron (36) aus Tel Aviv nötiger denn je.

Für den ausgewiesenen Nahost-Experten und Auslandskorrespondenten mehrerer – auch deutscher – Zeitungen und Radiosender ist die Lage im Heiligen Land derzeit nahezu aussichtslos: »Zu viele Menschen auf beiden Seiten haben kein Interesse daran, dass der Konflikt endet«, so Yaron bei einem Vortrag am Wochenende im evangelischen Landeskirchenamt in Bielefeld.


Außerdem sei trotz aller Gewalt der Leidensdruck noch immer nicht groß genug: »So lange man sich sagen kann: Es geht immer noch einen Tag weiter, wird es keinen Frieden geben«, so Yaron.

Weltgeschichtlich gesehen, sei der palästinensisch-israelische Konflikt noch sehr jung; dies, sowie wie die verzwickten Hintergründe, Uneinigkeiten und Fehler auf beiden Seiten, machten die Lage im Heiligen Land momentan so hoffnungslos.


Wirklich hoffnungslos? »Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist«, zitierte Yaron am Ende Ben Gurion, den ersten israelischen Premierminister. »Das Unmöglich dauert halt nur ein bisschen länger.«

(Ausführliche Analyse über die derzeitige Lage im Heiligen Land in einer der nächsten Druck-Ausgaben von UK.) gmh

Dr. Gil Yaron im Internet: www.info-middle-east.com

Dieser Beitrag wurde am 8.3.2010 um 11.24 Uhr veröffentlicht.

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