Sexuelle und andere Gewalt
Selbstverpflichtung soll Kinderschutz verbessern

Erich Reinke, Vorsitzender der Evangelischen Jugendkonferenz von Westfalen (links) und Landesjugendpfarrer Udo Bußmann unterzeichnen die Selbsterklärung. Foto: Amt für Jugendarbeit
Die Mitarbeitenden in der evangelischen Jugendarbeit in Westfalen sollen sich künftig zum bestmöglichen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller und anderer Gewalt verpflichten.
Eine entsprechende Selbsterklärung habe die Jugendkammer der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) beschlossen. »Wir achten die Persönlichkeit und Würde von Kindern und Jugendlichen, gehen verantwortlich mit ihnen um und respektieren individuelle Grenzen«, heißt es in der Selbstverpflichtung.
So wollen sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für »ein sicheres, förderliches und ermutigendes Umfeld« für Kinder und Jugendliche einsetzen. Sie verpflichten sich, alles zu tun, damit sexuelle Gewalt, Vernachlässigung und andere Formen von Gewalt verhindert werden.
Die beschlossene Selbsterklärung sei ein kräftiger Anstoß, das Thema Kindesschutz überall offensiv aufzunehmen, erklärte Landesjugendpfarrer Udo Bußmann.
In der westfälischen Kirche gibt es bereits seit 2001 klare und transparente Regeln zum Umgang mit sexueller Gewalt. Die Jugendkammer ist das oberste beschlussfassende Gremium des Jugendverbandes Evangelische Jugend von Westfalen. epd
Dieser Beitrag wurde am 15.6.2010 um 08.13 Uhr veröffentlicht.
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