Spendenaufruf zum Jahreswechsel
Präses Buß wirbt für »Brot statt Böller«

Brot statt Böller: Präses Buß will nicht die Silvesterstimmung vermiesen, appelliert aber an die Bereitschaft, einen Teil des »Böller-Geldes« zu spenden. Foto: Claudia Paulussen
Der westfälische Präses Alfred Buß hat dazu aufgerufen, die evangelische Hilfsaktion »Brot statt Böller« zu unterstützen.
»Die Freude am Feuerwerk zum neuen Jahr wollen wir nicht vermiesen, sagte Buß in Bielefeld. Doch wenn ein Teil des Geldes an «Brot für die Welt» geht, können Menschen in armen Ländern eine Zukunftsperspektive bekommen«, sagte der leitende Theologe der viergrößten Landeskirche.
Unter dem Motto »Brot statt Böller« hat das evangelische Hilfswerk »Brot für die Welt« wieder zu seiner traditionellen Spendenaktion zum Jahreswechsel aufgerufen.
Jedes Jahr schicken die Deutschen an Silvester Feuerwerk im Wert von rund 110 Millionen Euro in den nächtlichen Himmel, erklärte »Brot für die Welt«.
Die Aktion »Brot statt Böller« feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum: 1981 sammelte die evangelische Kirchengemeinde Bargteheide (Schleswig-Holstein) zum ersten Mal unter diesem Motto Spenden für »Brot für die Welt«, hieß es weiter.
Spenden können auch per SMS überwiesen werden.
Wer eine SMS mit dem Stichwort »Brot« an die 81190 schickt, dem werden fünf Euro mit der nächsten Rechnung vom jeweiligen Mobilanbieter abgebucht und an »Brot für die Welt« überwiesen.
Ein »virtuelles Taschenfeuerwerk« biete erneut ein IT-Dienstleister für »Brot für die Welt« an.
Die Software für iPhone-, iPod- und iPad-Besitzer könne »umweltschonend« auf die Geräte geladen werden. Das »Taschenfeuerwerk« mit »Brot für die Welt«-Motiven gebe es im »AppStore« von Apple. Der Preis betrage 1,59 Euro.
Den Erlös spende das Unternehmen vollständig an »Brot für die Welt«.
Die 1959 gegründete Organisation »Brot für die Welt« unterstützt etwa 1.000 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Im Zentrum stehen die Bekämpfung des Hungers und die Wahrung der Menschenrechte. epd
Dieser Beitrag wurde am 29.12.2011 um 11.14 Uhr veröffentlicht.
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