Auf dem PC Bilder gespeichert
Pfarrer wegen Kinderpornos in den Ruhestand versetzt

Weil er kinderpornografischer Bilder auf seinem PC hatte, wurde ein 52-jähriger Pfarrer in Bielefeld in den Ruhestand versetzt. Foto: Miroslav Jáně
Ein Pfarrer aus dem Erzbistum Paderborn, auf dessen Computer Kinderpornos gespeichert waren, darf nicht mehr als Geistlicher arbeiten.
Er werde »auf eigenen Wunsch und Antrag« zum 1. August in den Ruhestand versetzt, bestätigte der Sprecher des Paderborner Generalvikariates, Ägidius Engel. Außerdem sei dem 52-jährigen Bielefelder Pfarrer zur Auflage gemacht worden, dass er keine priesterliche Funktion wahrnehmen dürfe.
Ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft war gegen Zahlung von 2.000 Euro eingestellt worden.
Auf dem Computer des Pfarrers hatte die Polizei vor drei Jahren rund 250 kinderpornographische Bilder festgestellt.
Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hatte den Theologen unmittelbar nach Bekanntwerden des Verdachtes beurlaubt und aus seiner Gemeinde herausgenommen, wie der Sprecher sagte. Zwischenzeitlich war der Pfarrer in der Militärseelsorge eingesetzt gewesen. epd
Dieser Beitrag wurde am 29.4.2010 um 16.49 Uhr veröffentlicht.
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| HG schrieb am 29.04.2010 21:16:
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