Buß zum Osterfest
Nicht todsicher, sondern lebensgewiss

Präses Alfred Buß
Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, hat Ostern als Fest des Lebens und der Freude bezeichnet.
Durch die Auferstehung Jesu habe der Tod seinen Rang verloren, sagte Buß in seiner Predigt am Ostermontag in Witten. Wo zuvor noch der Tod herrschte, da sei jetzt der auferstandene Christus Dreh- und Angelpunkt der Welt.
»Wo Christus ist, da ist jetzt Gott - sowohl im Leben als auch im Tod«, erklärte der leitende Theologe der viertgrößten Landeskirche in dem vom WDR übertragenen Gottesdienst aus dem Saalbau in Witten.
Ostern mache die Christen nicht todsicher, sondern lebensgewiss. Sicherheit könnten die Menschen selbst herstellen, Gewissheit werde jedoch geschenkt. »Gewissheit schenkt Ruhe, das Leben aus der eigenen Hand zu geben, es Gott zu überlassen und auf sein Kommen zu warten.«.
Die Auferstehung Jesu sei Gottes Ja zum Leben.
Osterfeiertage mache der Kalender, »Ostern aber macht Gott«. epd
Dieser Beitrag wurde am 6.4.2010 um 09.47 Uhr veröffentlicht.
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