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Jugendverbände auf der Synode

Einmal die Runde machen

<b>Jugendarbeit stellt sich vor:</b> ein Event bei der Synode. Foto: kil

Jugendarbeit stellt sich vor: ein Event bei der Synode. Foto: kil

Einmal quer durch Bielefeld - und schon ist man in der Jugendkirche. Rund 40 Synodale, darunter auch Präses Alfred Buß, haben sich am Mittwochabend noch auf den Weg zu den Jugendverbänden gemacht.

In lockeren Gesprächsrunden stellten diese fünf Verbände ihre Arbeit vor: EC (Entschiedene Christen), CVJM (Christlicher Verein junger Menschen), VCP (Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder), eSw (Evangelisch Schülerinnen- und Schülerarbeit Westfalen und LJV (Landesjugendvertretung).

Caroline Peters und Benjamin Euen begrüßten die Gäste in der Bielefelder Jugendkirche und erklärten das Prinzip: Fünf kleine Stuhlkreise, einer pro Verband. Jeder und jede wähle einen Kreis und unterhalte sich mit den Jugendvertretern. Sobald Musik ertönt (live - ein Jugendvertreter am Keybord) möge das Gespräch zum Ende kommen und jeder zum nächsten Verband in die nächste Runde weitergehen. Rund sieben Minuten pro Gesprächsrunde waren veranschlagt.

"Das System gefällt mir", sagte der Synodale Ingo Spitzer. Der Religionslehrer wollte auf jeden Fall zu der Jugendveranstaltung. "Das interessiert mich und ich nehme ein paar Anregungen mit." Begeistert hat ihn vor allem eine Aktion: Der Gottesdienst-Check, eine Idee der Landesjugendvertretung. Die Jugendlichen haben einen Checkbogen für den Gottesdienst entwickelt. Gefragt wird zum Beispiel nach den Elementen des Gotesdienstes, wie die Musik war. ob der Pfarrer verständlich gepredigt hat und ob es etwas zu lachen gab. Auch um Verbesserungsvorschläge wird auf dem Bogen gebeten. Von diesen Checkbögen hat sich Ingo Spitzer gleich ein paar eingesteckt. "Das nehme ich mit in unsere Gemeinde."

Das Interesse der Synodalen an den einzelnen Verbänden ist groß. Viele Fragen werden gestellt. Als die fünf Runden zu Ende sind, das Schlusswort gesprochen ist, leert sich die Kirche rasch. Gemütlich zusammensitzen will kaum mehr jemand. "Es war ein langer Tag", sagt Ingo Spitzer. Vorträge, Grußworte, Sitzungen. Und das von 9 bis 23 Uhr. "Da freut man sich aufs Bett."

kil

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2009 um 12.27 Uhr veröffentlicht.

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