Infos über Theologiestudium
Coole Vorbilder

Der Nachwuchs für Westfalen: Interessenten für das Theologiestudium auf der Tagung in Haus Salem. Rechts von der Mitte im rosa Pullover: Johanna Will-Armstrong. Foto: kil
„Mein Vater ist ein cooler Typ“, sagt Miriam Domke. „In meinem Freundeskreis reagieren alle ganz überrascht, wenn ich sage, dass er Pfarrer ist.“
Für Miriam ist klar: Sie will Pfarrerin werden. Nicht nur bei Miriam spielt das „coole“ Vorbild eine Rolle. Etliche andere der 19 jungen Frauen und Männer erzählen von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin, die ihnen als Vorbild dienen. Jan Frederik Beyrich sagt: „Wir haben so einen coolen Pfarrer, der hat mir Lust gemacht auf diesen Beruf.“
Die jungen Frauen und Männer, zum Großteil noch Schülerinnen und Schüler, kamen für zwei Tage in das Haus Salem nach Bielefeld. Die Evangelische Kirche von Westfalen hatte eingeladen zu einer Informationsveranstaltung über das Theologiestudium und den Beruf des Pfarrers.
Zwei Tage lang hören die jungen Menschen von Landeskirchenrätin Johanna Will-Armstrong, Pfarrerin Friederike Rüter und Antje Stenzel über die Möglichkeiten, die das Studium und der Beruf bieten.
Auch zwei Pfarrer berichten aus ihrer Arbeit in den Gemeinden und stehen sämtlichen Fragen Rede und Antwort.
„Super, wenn man jemanden da hat, den man alles mögliche fragen kann. Man bekommt ein realistischeres Bild vom Pfarrer-Dasein“, sagt Annemarie Schmidt. Zwei Theologiestudenten berichten von ihrem Auslandsstudium in Prag. Auch die Theologiestudierendenschaft und der Gesamtkonvent wird von zwei Studentinnen vorgestellt.
Annemarie Schmidt fühlt sich nach diesen zwei Tagen in ihrem Wunsch Pfarrerin zu werden bestätigt und gefestigt. „Die Zeit hier war toll und ich glaube Pfarrerin ist für mich der richtige Beruf.“
In der Schlussrunde bekommen Johanna Will-Armstrong und alle anderen Beteiligten viel Lob. „Die Atmosphäre in dem Haus ist super“, sagt Friederike Schwerdtfeger. „Das waren gut investierte zwei Tage. Toll ist vor allem, dass wir mit so vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch gekommen sind.“
Und Jan Frederik Beyrich sagt: „Wenn wir jetzt mit dem Studium anfangen kennen wir schon ein paar Leute. Das ist sehr beruhigend.“
Artikel wurde geschrieben von kil
Dieser Beitrag wurde am 1.2.2010 um 10.18 Uhr veröffentlicht.
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