Lippische Synode
Zahlen, Fakten, Beschlüsse
Haushalt, Einsparungen, Strukturreformen - Die wichtigsten Ergebnisse der Lippischen Landessynode:
FINANZEN:
Die Lippische Landeskirche erwartet aus Kirchensteuern für das kommende Jahr rund 28 Millionen Euro; ein Minus gegenüber dem vergangenen Jahr von rund fünf Millionen Euro.
Ursache sind unter anderem die Wirtschaftskrise, steuerliche Neuregelungen sowie zurückgehende Mitgliederzahlen. Der verabschiedete Haushalt für das Jahr 2010 beträgt 37 Millionen Euro.
Die Einnahmen aus Kirchensteuern und sonstigen Mitteln werden etwa zu je einem Drittel für die Landeskirche, die Kirchengemeinden sowie für die Finanzierung der Pfarrstellen verwendet.
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PFARRER:
Eine langfristige Personalplanung soll angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Alterung der Pfarrerschaft auch in zwanzig Jahren die Versorgung mit Pfarrern sichern. Ein auf der Synode vorgelegter Entwurf schlägt ab 2013 wieder Neueinstellungen von Pfarrern vor.
Derzeit gibt es in der fünftkleinsten der 22 Landeskirchen in Deutschland noch rund 90 Pfarrstellen, im Jahr 2012 sollen es noch 78 sein.
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EINSPARUNGEN:
Die Lippische Landeskirche trennt sich von ihrem Tagungshaus in Lage-Stapelage. Gründe waren wachsende Verluste durch hohe Kosten und geringe Auslastung. Bis zum Juni 2010 soll der Tagungsbetrieb eingestellt werden.
Die Theologische Bibliothek der Landeskirche soll mit der Lippischen Landesbibliothek fusionieren. Auf der Sommersynode im Juni soll das Diakonische Werk, das Landeskirchenamt und die landeskirchliche Öffentlichkeitsarbeit auf den Prüfstand gestellt werden.
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KLIMASCHUTZ:
Die Lippische Landeskirche will in den nächsten zwei Jahren ein Klimaschutzkonzept für Landeskirche und Gemeinden entwickeln. Die Mittel dafür sollen überwiegend aus dem Förderprogramm der nationalen Klimaschutzinitiative kommen.
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BERICHT DES LANDESSUPERINTENDENTEN:
Landessuperintendent Martin Dutzmann hob in seinem Bericht den Auftrag der Kirche hervor, sich für eine sozial gerechte und umweltverträgliche Zukunft einzusetzen.
Es dürfe nicht sein, dass Menschen zwar den ganzen Tag arbeiteten, vom Ertrag dieser Arbeit aber nicht leben könnten. Die Kirche müsse sich zudem für Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz einsetzen. epd
Dieser Beitrag wurde am 24.11.2009 um 12.33 Uhr veröffentlicht.
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