Lippische Frühjahrssynode
Lutherischer Minderheit wird gestärkt

Verpflichtung neuer Mitglieder: Künftig kann auch ein Lutheraner als Synodenpräses die Synode leiten. Foto: gmh
Die Lippische Landessynode hat die lutherische Minderheit in der überwiegend reformierten Landeskirche gestärkt.
Künftig können nach einem Beschluss erstmals in der Geschichte der fünftkleinste Landeskirche auch Lutheraner als Synodenpräses die Synode leiten. Auch in einer auf den Weg gebrachten Strukturreform, in der Kirchenbezirke zusammengelegt werden, soll die Selbstständigkeit der Lutherische Klasse weiterhin gesichert bleiben.
Die Lippische Landeskirche ist die bundesweit einzige evangelische Landeskirche, in der lutherische und reformierte Gemeinden in dieser Form eigenständig nebeneinander bestehen.
Die Öffnung des Amtes des Synodenpräses für Lutheraner ist laut Lippischen Landessuperintendenten Martin Dutzmann ein Einschnitt in der Geschichte der Landeskirche. Damit erhielten die Lutheraner in Lippe weitere Rechte, hatte Dutzmann bereits im Vorfeld der Synode erläutert.
Der Synodalvorstand wird auch künftig von drei Menschen gebildet, von denen zwei dem reformierten Bekenntnis und eine dem lutherischen Bekenntnis angehören müssen.
Nun kann das lutherische Mitglied auch Synodenpräses sein. Von den 69 Kirchengemeinden sind 58 reformiert, zehn lutherisch und eine sowohl lutherisch als reformiert. Ingesamt zählt die Lippische Landeskirche rund 181.000 Gemeindemitglieder. epd
Dieser Beitrag wurde am 2.7.2011 um 13.31 Uhr veröffentlicht.
| Kommentare lesen |
|---|
| Eigenen Kommentar schreiben |
|---|
| Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können. Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben Melden Sie sich hier kostenlos an |
| Evangelisch in Westfalen und Lippe |
|---|
| Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich). |
|










