Sitz nach Berlin verlegen
»EKD braucht hauptamtliche Nummer 1«

Die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Gliedkirchen: Braucht sie eine hauptamtliche »Nummer 1«, damit sie besser gehört wird?
Der deutsche Protestantismus braucht nach Auffassung des Unternehmensberaters Henning von Vieregge einen hauptamtlichen Spitzenrepräsentanten.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sollte zügig die Voraussetzungen schaffen, dass der Ratsvorsitzende sich dieser Aufgabe widmen könne, sagte Vieregge in einem epd-Gespräch. In einem zweiten Schritt sollte die EKD-Verwaltung ihren Sitz von Hannover nach Berlin verlegen.
Eine »Nummer eins«, die nicht der Doppelbelastung von Spitzenamt in EKD und einer Landeskirche unterliegt, könnte die unter den ehemaligen Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber und Margot Käßmann erreichte öffentliche Präsenz sichern und ausbauen, äußerte Vieregge als Erwartung. Bisher ist der Ratsvorsitzende in der Regel in Personalunion leitender Geistlicher einer Landeskirche. [mehr]
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