Westfälische Kirche gegen Biobenzin
Sprit vom Acker führt auf den Holzweg

Essen oder tanken? – Bio-Treibstoffe werden nach Einschätzung der EKvW die Klimakatastropfe verschärfen statt mindern. Foto: reinobjektiv
Die Herstellung von Biobenzin verschärft nach Einschätzung der Evangelischen Kirche von Westfalen die Klimakatastrophe.
Wer die Erderwärmung stoppen und nachhaltig ökologisch handeln wolle, der könne kein Biobenzin fördern, erklärte der Leiter des landeskirchlichen Instituts für Kirche und Gesellschaft Klaus Breyer in Schwerte. Die Nutzung von Ackerflächen zugunsten von Biosprit vergrößere außerdem die Ungerechtigkeit bei der weltweiten Ernährung.
»Sprit vom Acker führt auf den Holzweg«, unterstrich Breyer.
Anstelle der Förderung von Biosprit müsse den Autobauern Grenzen gesetzt werden, forderte der Institutsleiter. »Die Zukunft gehört intelligenten Verkehrssystemen«, betonte Breyer. Längst wären Fahrzeuge technisch möglich, die deutlich weniger Kohlendioxid in die Luft bliesen.
Politik und Automobilindustrie sollten den Blick von den benzinfressenden Luxuskarossen abwenden.
»Diese gehören wie die Dinosaurier der Vergangenheit an«, erklärte der Theologe, der auch langjähriger Umweltbeauftragter der westfälischen Kirche war. epd
Dieser Beitrag wurde am 9.3.2011 um 08.23 Uhr veröffentlicht.
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| Schallblech schrieb am 09.03.2011 09:57: "Rufet lauter!"
Baal hört nämlich schlecht ;) |
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