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Neue Verdachtsfälle

Sexueller Missbrauch auch bei Regensburger Domspatzen?

<b>Aktuelle CD</b> der Regensburger Domspatzen.

Aktuelle CD der Regensburger Domspatzen.

Auch in den Reihen des berühmten Knabenchors »Regensburger Domspatzen« hat es offensichtlich Fälle sexuellen Missbrauchs gegeben.

Im Moment gebe es zwei Verdachtsfälle, die in die 60er Jahre zurückreichten, sagte Bistumssprecher Clemens Neck am Freitag in Regensburg. Die Beauftragte der Diözese für sexuellen Missbrauch, Birgit Böhm, rief alle Opfer eines möglichen Missbrauchs auf, sich bei ihr zu melden.
Ziel sei nicht nur Hilfe für die Opfer und Prävention, sondern auch eine straf- und kirchenrechtliche Verfolgung der Täter, unterstrich Neck.

Das Bistum geht im Moment nicht nur Vorwürfen sexueller Übergriffe, sondern auch anderer körperlicher Misshandlungen nach.

Alle derzeit bekannten Fälle lägen weit zurück, betonte Neck. Er hob hervor, dass es vor Jahrzehnten auch schon zu Verurteilungen Geistlicher gekommen sei. Diese seien nicht genau dokumentiert und würden nun nachrecherchiert. epd

Dieser Beitrag wurde am 5.3.2010 um 12.38 Uhr veröffentlicht.

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