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Rheinischen Kirche kritisiert konzern

Nicht fair genug: Keine Coca-Cola mehr

<b>Coca Cola, nein danke</b> – sagt und empfiehlt die Rheinische Landeskirche. Der Konzern missachte in den weltweiten Produktionsstätten soziale Standards und nehme Umweltschädigungen in Kauf. Foto: Nitr/rot

Coca Cola, nein danke – sagt und empfiehlt die Rheinische Landeskirche. Der Konzern missachte in den weltweiten Produktionsstätten soziale Standards und nehme Umweltschädigungen in Kauf. Foto: Nitr/rot

In den Ämtern, Werken und Einrichtungen der Evangelischen Kirche im Rheinland soll es künftig keine Getränke des Coca-Cola-Konzerns mehr geben.

Die Landessynode empfiehlt, auf diese Produkte zu verzichten. Zur Begründung verweist das Kirchenparlament auf Berichte unabhängiger Organisationen wie der International Labour Organization (ILO) über Menschenrechtsverletzungen, die Missachtung sozialer Standards und die Schädigung der Umwelt in den weltweiten Produktionsketten des Unternehmens.

Stattdessen sollten vorrangig regional und öko-fair hergestellte und beschaffte Getränke gekauft und konsumiert werden.

Die gleiche Empfehlung ging auch an die 38 Kirchenkreise und 743 Kirchengemeinden im Rheinland. Damit solle ein Zeichen gesetzt werden, grundsätzlich an die Verantwortung von Unternehmen zu appellieren und die Rolle der Verbraucher zu stärken.

Den Coca-Cola-Konzern forderte die Synode zu vermehrten Anstrengungen auf, weltweit umfassend und nachprüfbar soziale Standards, Menschenrechte und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten.

Der darüber bereits begonnene Dialog zwischen der rheinischen Kirche und dem Unternehmen soll fortgesetzt werden. epd

Dieser Beitrag wurde am 14.1.2012 um 00.08 Uhr veröffentlicht.

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