UK - Unsere Kirche > Startseite
Montag, 21.05.2012
Sie sind hier: UK  > Kirche > aktuell > Neue Präses wünscht sich eine offene Volkskirche

Die UK-Weblogs

Chefsache

Unfairer Alarm-Journalismus

4. Stock, links

Bibel-Blog hier!

Umfrage

Hannelore Kraft - die neue Hoffnung der SPD?

Jau! Hannelore, Du wirst unsere neue Bundeskanzlerin!

Bloß nicht. Du hast versprochen, in NRW zu bleiben.

Bloß nicht. Du wirst eh überschätzt.

Ergebnis ansehen

Werbung

Werbung

Harte Einschnitte in Sicht

Neue Präses wünscht sich eine offene Volkskirche

<b>Die Volkskirche</b> bleibt das Modell der Wahl: die künftige Präses Annette Kurschus. Foto: gmh

Die Volkskirche bleibt das Modell der Wahl: die künftige Präses Annette Kurschus. Foto: gmh

Die designierte Präses der westfälischen Kirche Annette Kurschus will trotz sinkender Mitgliederzahlen an dem Modell Volkskirche festhalten.

»Ich bin eine überzeugte Anhängerin der Volkskirche«, sagte Kurschus der »Welt am Sonntag« (NRW). Die Kirche müsse ihre Türen weit öffnen. Das gelte auch für diejenigen, die keine »überzeugten Glaubensbekenner« seien, sondern trotz ihrer Distanz der Kirche verbunden bleiben möchten.

Die 48-jährige Superintendentin des Kirchenkreises Siegen, die ab März als erste Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche von Westfalen stehen wird, rechten angesichts eines demografiebedingten Schrumpfungsprozesses mit harten Einschnitten.

Zwar sei ihr um die Zukunft und Strahlkraft der Kirche nicht bange und das Schrumpfen könne zu einer heilsamen Konzentration führen. »Nur der Weg dorthin wird schwer«, sagte Kurschus im Interview. »Da werden wir nicht ohne Schuld und Schmerz davonkommen.«

So werde sich die Kirche von Arbeitskräften trennen und viele Aufgabenbereiche anders organisieren müssen.

Schon jetzt würden vielerorts Küster eingespart. »Da steht ein ganzer wertvoller Berufszweig und ein wichtiges geistliches Amt auf dem Spiel.«

Die Kirche müsse sich künftig stärker auf den inhaltlichen Kern ihrer Botschaft konzentrieren, forderte die Theologin. »Wenn Mitarbeitende in der Kirche von Termin zu Termin hasten, vom Fest zum Vortrag zur Verwaltungsbesprechung, dann verlieren sie Lust, Kraft und Zeit, ihre Botschaft in die Welt zu tragen«. epd

Dieser Beitrag wurde am 4.12.2011 um 11.56 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Eigenen Kommentar schreiben
Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können.
Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben
Melden Sie sich hier kostenlos an
Evangelisch in Westfalen und Lippe
Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich).
Karte