ACK diskutiert in München
Kirchen haben nur gemeinsam eine Zukunft

Die Kirchen werden viele Aufgaben nach Ansicht des Braunschweiger Bischofs Friedrich Weber künftig nur gemeinsam bewältigen können.
Die Kirche sei in Zukunft nur in ökumenischer Gemeinschaft glaubwürdig, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland.
Zu Beginn der Ökumenischen Konsultation der ACK in München sagte Weber, dabei gehe es beispielsweise um Gewalt in der Gesellschaft, Schöpfungsbewahrung, ökonomische Gerechtigkeit und Ansätze für ein friedliches Zusammenleben.
Auf dem bis Mittwoch dauernden Treffen von rund 90 Vertretern aus Kirchen und Basisgruppen stünden Themen, die deutlich machten, dass die Kirchen über allen noch verbliebenen Differenzen in Fragen der Lehre »Glieder der einen Kirche Jesu Christi sind«..
Die Teilnehmer des Freisinger Treffens wollen vor allem über Alternativen zur gegenwärtigen Globalisierung diskutieren.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Klima, Wirtschaft und Gewalt. Die Freisinger Konsultation bildet den Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt und wird von der ACK und dem Netzwerk Offenes Forum zur »Dekade zur Überwindung von Gewalt« veranstaltet. epd
Dieser Beitrag wurde am 9.2.2010 um 08.21 Uhr veröffentlicht.
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