Autobahnkirchen
Ein himmlischer Routenplaner
Bei jeder längeren Autofahrt sollte nicht nur das Auto aufgetankt werden, sondern auch die Seele. Dazu eignet sich ein Besuch in einer der 32 Autobahnkirchen in Deutschland. Seit 50 Jahren lädt eine beständig wachsende Zahl von Kirchen in unmittelbarer Näche von Autobahnen zu Entspannung, Besinnung und Andacht ein.
Deren Besuch empfehlen die Herausgeber des im Herder Verlag (Freiburg) erschienenen Führers zu Autobahnkirchen, der Lehrer Marcus Leitschuh und der Leiter der Akademie der Bruderhilfe-Familienfürsorge, Günter Lehner (beide Kassel).
Ihre 96 Seiten umfassende Broschüre trägt den Titel „Autobahnkirchen in Deutschland. Ein himmlischer Routenplaner“. Leitschuh empfiehlt darüber hinaus, Autobahnkirchen zu besuchen, wenn man vor einem wichtigen Termin noch einmal zur Ruhe kommen wolle. Zwei von fünf Besuchern bezeichneten sich laut Umfragen als kirchlich distanziert. Die Herausgeber haben die Beschreibungen der Kirchen um Reisesegen, Gebete und Meditationen ergänzt.
Gute Fahrt und Gottes Segen
„Gute Fahrt“ wünschen im Vorwort der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg). Sie schreiben: „Gott segne Ihre Pläne und Wege, er schütze Sie vor den Gefahren des Autoverkehrs und lassen Sie zu einem Segen werden.“ Die erste Autobahnkirche wurde vor 50 Jahren an der A 8 (Ausfahrt Adelsried) eröffnet. Aus dieser Kirche überträgt das ZDF am 3. August (9.30 Uhr) live einen Festgottesdienst. 15 Autobahnkirchen sind in evangelischer Trägerschaft, 6 in katholischer und 11 in ökumenischer.
idea/UK
Dieser Beitrag wurde am 17.6.2008 um 12.06 Uhr veröffentlicht.
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