Mehr als ein naives »Lebensbegrüßungsfest«
Zur Taufe Antworten auf Fragen des Lebens

Bei der Taufe erwarten die Eltern nach Auffassung der evangelischen Theologin Regina Sommer Antworten auf existenzielle Fragen des Lebens.
Die Familien wünschten kein »naiv-freundliches Lebensbegrüßungsfest«, erklärte die Marburger Privatdozentin für Praktische Theologe auf einem Taufkongresses der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte. Die Taufe sei den Eltern vor allem deshalb wichtig, weil in ihr die im Alltag erlebte Spannung von Leben und Tod, Schuld und Vergebung thematisiert werde.
Sommer stellte auf dem kongress ihre Befragungsergebnissen unter Eltern von getauften Kindern vor.
Um für zentrale kirchliche Anliegen wie die Taufe zu werben, müssten die verschiedenen Konfessionen stärker zusammenarbeiten, erklärte der katholische Theologe Michael Kapppes vom Bistum Münster.
Besonders für den gemeinsamen missionarischen Auftrag gebe es dazu keine Alternativen, sagte Kappes, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Nordrhein-Westfalen ist.
In den Kirchengemeinden müsse noch deutlicher werden, dass Ökumene auch Entlastung durch Kooperation bedeute.
Der Leiter des Pädagogischen Institutes der westfälischen Kirche, Hans-Martin Lübking, zog eine positive Zwischenbilanz des »Jahrs der Taufe«, das die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 2011 feiert. In vielen Gemeinden seien Prozesse in Bewegung gekommen, wie mehr Menschen für Taufen interessiert werden könnten. epd
Dieser Beitrag wurde am 21.3.2011 um 07.57 Uhr veröffentlicht.
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| michael777 schrieb am 24.01.2012 20:31: "Die Familien wünschten kein »naiv-freundliches Lebensbegrüßungsfest«" Bezeichnet man nun gläubige Christen als naiv-freundlich? Ihr wollt es den nichtgläubigen Recht machen und verliert dabei die wohl noch letzten Gläubigen in eurer Kirche. Wenn man bedenkt das in vielen Ländern dieser Welt immer mehr Menschen zum christlichen Glauben finden(trotz Christenverfolgung) und hier in Deuschland immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, und das in dem Land von Martin Luther. Das muss wohl eine Strafe Gottes sein.... |
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