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Evangelische Fastenaktion 2010

»Näher! - 7 Wochen ohne Scheu«

<b>»Sieben Wochen ohne«</b>: Die Fastenaktion der evangelischen Kirche beginnt am Aschermittwoch.

»Sieben Wochen ohne«: Die Fastenaktion der evangelischen Kirche beginnt am Aschermittwoch.

Die evangelische Fastenaktion »7 Wochen Ohne« wirbt in diesem Jahr für mehr Nähe und Begegnung.

Unter dem Motto »Näher! - 7 Wochen ohne Scheu« könnten Besuche gemacht oder eingeschlafene Kontakte belebt werden, erklärten die Veranstalter. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch (17. Februar) und endet am Ostersonntag. In den vergangenen Jahren beteiligten sich den Angaben zufolge regelmäßig rund zwei Millionen Menschen.

Traditionell verzichten viele Christen in den 40 Tagen vor Ostern zum Beispiel auf Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten, Nikotin oder Fernsehen.

Doch es gehe nicht nur darum, dem Konsum abzuschwören, so die Initiatoren von »7 Wochen Ohne«. Fasten solle mehr sein als nur Verzicht: »In der christlichen Tradition bedeutet die Fastenzeit vor allem auch eine Zeit der Besinnung«, heißt es auf www.7-wochen-ohne.de im Internet.

Damit sei auch die Änderung des Lebensstils gemeint.

Die Aktion »7 Wochen Ohne« wurde 1983 gegründet. Sie soll dazu anregen, die Fastenzeit bis Ostern bewusst zu erleben und zu gestalten.

Die Initiative wird von vielen Kirchengemeinden aufgegriffen.

Ein Fastenkalender bietet Anregungen für eine intensive Beschäftigung mit dem Aktionsthema. Koordiniert wird die Aktion von einem Projektbüro im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt. epd

www.7-wochen-ohne.de

Dieser Beitrag wurde am 28.1.2010 um 08.54 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
pastoerchen schrieb am 28.01.2010 12:09:

Was eigentlich ist in der Gegenwart eigentlich ein größeres Übel: zu viel Nähe oder zu viel Scheu vor Nähe?

Wieland schrieb am 28.01.2010 12:32:

@pastoerchen: Zu viel Nähe? Wieso / wo soll das ein Übel sein?

gumma schrieb am 28.01.2010 12:58:

Naja, mir fällt da schon was ein: zu viel Privates im Internet, locker-flockige Kontakte, die Nähe vorgaukeln, wo keine ist, der voyeuristische Blick ins perönliche LEben ...

Glybyrne schrieb am 28.01.2010 13:19:

ach so. ich wollte schon einen meiner arbeitslosen nachbarn auf den artikel ansprechen weil ich dachte, die suchen einen näher für sieben wochen. vertretung oder so

Pirol schrieb am 28.01.2010 17:41:

Ich habe eher den Eindruck, dass wir uns sehr schwer tun, aufeinander zuzugehen. Wenn ich an Italien denke, wie herzhaft die Menschen da miteinander umgehen.

pastoerchen schrieb am 29.01.2010 18:36:

gumma versteht, was ich meinte. Wüsste aber noch viele andere Beispiele von peinlicher Nähe...

Pirol schrieb am 01.02.2010 16:34:

Na pastoerchen, dann lass mich doch bitte nicht dumm sterben: Was für Beispiele sind das denn? Und nebenbei: Bist Du tatsächlich Pastor?

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