Feiertag am 1. November
Katholiken haben Allerheiligen begangen

Katholische Christen feiern seit etwa 1000 nach Christus Allerleiligen und gedenken dabei der vom Papst heiliggespochenen Frauen und Männer, aber auch Menschen, die unspektakulär ihren Glauben gelebt haben. Foto: Dundersztyc
In der katholischen Kirche ist am Dienstag »aller Heiligen« gedacht worden.
Im Mittelpunkt dieses Feiertages am 1. November stehen traditionell nicht nur die vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer, sondern auch Menschen, die unspektakulär ihren Glauben gelebt haben. Das Allerheiligenfest wird seit Papst Gregor IV. (827-844) gefeiert. Allerheiligen ist in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in Baden-Württemberg und Bayern gesetzlicher Feiertag.
Abt Odilo von Cluny erklärte zudem Ende des ersten Jahrtausends den 2. November zum Allerseelentag, an dem der Verstorbenen gedacht wird.
Heute wird kaum noch zwischen dem Fest der Heiligen und dem Fest der armen Seelen unterschieden. Allerheiligen und Allerseelen sind weitgehend zu einer kirchlichen Gedenkfeier geworden, bei der an alle Verstorbenen erinnert wird.
Zum Zeichen dafür, dass sie von den Lebenden nicht vergessen wurden, werden die Gräber der Verstorbenen auf den Friedhöfen mit Blumen und Kerzen geschmückt.
Während die Blumen an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern, symbolisieren die Kerzen das »Licht des Lebens«. epd
Dieser Beitrag wurde am 1.11.2011 um 13.42 Uhr veröffentlicht.
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