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Von »Death Metal« bis Mittelalter-Folk

Festival der »Jesus Freaks« kommt erneut nach NRW

<b>Die ehemalige Bundeswehr-Kaserne</b> in Borgentreich ist erneut Ort des »Freakstock«-Festivals. Fotos: www.freakstock.de

Die ehemalige Bundeswehr-Kaserne in Borgentreich ist erneut Ort des »Freakstock«-Festivals. Fotos: www.freakstock.de

Das »Freakstock«-Festival der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft »Jesus Freaks« kommt erneut nach Nordrhein-Westfalen.

Vom 28. Juli bis 1. August werden im westfälischen Borgentreich mehrere tausend Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet, sagte Freakstock-Sprecher Martin C. Hünerhoff dem epd. Rund 50 Bands spielten Musik von Rock über »Death Metal« bis hin zu Mittelalter-Folk. Daneben gebe es Seminare, Workshops und Kreativangebote.

Festivalort ist ein ehemaliges Kasernengelände am Rande von Borgentreich, das der koptischen Kirche in Deutschland gehört.

Unter dem Motto »Die Beine in die Hand nehmen« gehe es in diesem Jahr um einen »gründlichen Frühjahrsputz der Seele«, kündigten die Veranstalter an.

Thematisiert werde die Trennung von alten Gewohnheiten, festgefahrenen Vorstellungen, überholten Zielen und hinderlichen Lasten.

Auf dem Programm stünden zahlreiche Workshops und Seminare, die sich mit Lebensgestaltung und Glaubensfragen beschäftigten.

<b>Bommeln im Haar</b>, Zigarettentabak im Dekolleté: Unkompliziert und »freakig« geht es beim »freakstock« zu.

Bommeln im Haar, Zigarettentabak im Dekolleté: Unkompliziert und »freakig« geht es beim »freakstock« zu.

Veranstalter des »Freakstock« ist die freikirchliche Bewegung der Jesus Freaks. Die Anfänge von »Freakstock« reichen bis in das Jahr 1995 zurück.

Bei ihren Festivals versuchen die Jugendlichen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland eine unkonventionelle Übertragung traditioneller kirchlicher Formen wie Predigt, Taufe und Abendmahl in ihre Lebenswelt.

Bis 2008 fand das Festival im thüringischen Gotha statt, im vergangenen Jahr wurde es erstmals im nordrhein-westfälischen Borgentreich gefeiert. Nach Angaben der Veranstalter kamen im Jahr 2009 rund 3.500 Teilnehmer.

Die Jesus-Freaks sehen sich als Erweckungsbewegung junger Christen in Anlehnung an die charismatischen »Jesus-People« der 60er und 70er Jahre in den USA.

In Deutschland entstand die erste Gruppe Anfang der 90er Jahre in Hamburg. Gründer war der heute 44-jährige Initiator der »Volxbibel« in Jugendsprache, Martin Dreyer. Mittlerweile gibt es in Europa mehr als 150 »Jesus-Freaks«-Gruppen. epd

Internet: www.freakstock.de

Dieser Beitrag wurde am 30.6.2010 um 08.13 Uhr veröffentlicht.

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