Suche nach tragenden Werten
Tutu lobt Globalisierungsprojekt der Reformierten
Der südafrikanische anglikanische Erzbischof Desmond Tutu hat das Globalisierungsprojekt der evangelisch-reformierten Kirchen gelobt.
Es sei die Aufgabe der Kirche, in einer globalisierten Welt nach den tragenden Werten zu fragen, sagte Tutu in Kapstadt. Dort hatten die Evangelisch-reformierte Kirche mit Sitz in Leer und ihre Partnerkirchen ihr gemeinsames Papier Gemeinsam für eine andere Welt vorgestellt.
Die reformierten Kirchen kritisieren die weltweite ökologische Zerstörung und die wirtschaftliche Ungleichheit als Folge der Globalisierung: Unfairer Handel und ein außer Kontrolle geratenes Finanzsystem verstärken die Armut weltweit , heißt es in einer Erklärung.
Die Kirchen seien aufgerufen, für eine faire Weltordnung einzutreten.
Zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gehören rund 182.600 Mitglieder in 142 Gemeinden zwischen Ostfriesland und dem Allgäu. Zu den Sich vereinigenden reformierten Kirchen im südlichen Afrika (URCSA) zählen die reformierten Kirchen in Südafrika, Namibia und Lesotho.
Ihnen gehören rund eine Million Christen in 768 Gemeinden an. epd
Dieser Beitrag wurde am 7.7.2010 um 10.21 Uhr veröffentlicht.
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