UK - Unsere Kirche > Startseite
Samstag, 11.02.2012
Sie sind hier: UK  > Gesellschaft > Weltblick > Die meisten Kirchen verlieren Mitglieder

Die UK-Weblogs

Chefsache

Viele Wahlurnen bleiben leer

4. Stock, links

Die Wolken und Berlin

Werbung

Werbung

USA

Die meisten Kirchen verlieren Mitglieder

Foto:  Xavier Marchant

Foto: Xavier Marchant

Die meisten Kirchen in den USA verlieren Mitglieder.

Nur vier der 25 größten Kirchen und christlichen Gemeinschaften hätten 2009 Mitglieder dazugewonnen, heißt es in einem am Freitag (Ortszeit) vorgestellten Jahrbuch des Nationalen Kirchenrats, das sich auf Angaben der Kirchen stützt. Demnach wuchs die römisch-katholische Kirche, die mit Abstand größte Kirche der USA, um 1,5 Prozent auf 68,1 Millionen Gläubige.

Dagegen schrumpften die beiden großen lutherischen Kirchen.

So sank die Mitgliederzahl der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika um 1,6 Prozent auf 4,6 Millionen. Die konservativere Lutherische Kirche/Missouri-Synode nahm um 1,9 Prozent auf 2,3 Millionen ab.

Einen minimalen Rückgang gab es auch bei der größten protestantischen Kirche der USA: Der konservative evangelikale »Südliche Baptistenverband« hat nun 16,2 Millionen Mitglieder.

Den größten Verlust hatte laut Jahrbuch die Presbyterianische Kirche. Ihre Mitgliederzahl sank um 3,3 Prozent auf 2,8 Millionen. Auch die Vereinigte Kirche Christi mit heute 1,1 Millionen Gläubigen und die anglikanische Episkopalkirche (2,1 Millionen) verloren mehr als zwei Prozent.

Die Mormonen legten dem Jahrbuch zufolge auf sechs Millionen Mitglieder leicht zu, ebenso die pfingstkirchlich orientierten Assemblies of God (2,9 Millionen). Die Zeugen Jehovas verzeichneten eine Zunahme um zwei Prozent auf 1,1 Millionen Mitglieder.

Insgesamt leben in den USA rund 308 Millionen Menschen. In einer Umfrage der City University of New York 2001 bezeichneten sich rund 52 Prozent der Bevölkerung als protestantisch, 24,5 Prozent als römisch-katholisch.

14,2 Prozent gaben keine religiöse Überzeugung an (rund 5,4 Prozent waren explizit Atheisten oder Agnostiker). 3 Prozent waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 Prozent waren Mormonen, 1,4 Prozent Juden und 0,5 Prozent Muslime.

Kleinere Gruppen bezeichneten sich als Buddhisten (0,5 Prozent), Hindus (0,4 Prozent), Adventisten, Zeugen Jehovas oder hingen dem Unitarismus (0,3 Prozent) an. epd/Wikipedia

Dieser Beitrag wurde am 13.2.2010 um 10.48 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Eigenen Kommentar schreiben
Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können.
Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben
Melden Sie sich hier kostenlos an
Evangelisch in Westfalen und Lippe
Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich).
Karte