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»Starre regeln überflüssig«

Raucherpausen: Gesundheitsministerin gegen Verbot

<b>Ein Verbot von Raucherpausen</b> stößt bei NRW-Gesundheitsministerin Baraba Steffens auf wenig Gegenliebe. Foto: UK-Archiv

Ein Verbot von Raucherpausen stößt bei NRW-Gesundheitsministerin Baraba Steffens auf wenig Gegenliebe. Foto: UK-Archiv

Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat sich gegen ein Komplettverbot von Raucherpausen in Unternehmen ausgesprochen.

»Es ist völlig überflüssig, starre Regeln zu Raucherpausen am Arbeitsplatz einzuführen«, sagte Steffens den Zeitungen der WAZ-Gruppe. Es gebe bereits jetzt keinen Rechtsanspruch auf eine vergütete Raucherpause. Steffens reagierte damit auf eine Forderung des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft.

»Außerdem liegt es frei im Ermessen der Arbeitgeber, ob sie Raucherräume zur Verfügung stellen oder nicht«, sagte Steffens weiter.

Es müsse einerseits um den Schutz von Nichtrauchern gehen. Andererseits sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern, die süchtig sind, Hilfe anbieten. »Daher halte ich Regelungen für Raucherpausen am Arbeitsplatz für durchaus sinnvoll.«

Wer ein Verbot von Raucherpausen mit der Begründung fordere, »dann würde die Arbeitszeit verquatscht«, schüre »eine Misstrauenskultur« gegenüber den Beschäftigten, gab Steffens zu bedenken.

»Wirtschaftsverbände forderten die Politik mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf, sich aus dem Alltag der Betriebe herauszuhalten. »Nun wird das exakte Gegenteil gefordert. Das ist nicht nachvollziehbar.« epd

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Dieser Beitrag wurde am 14.1.2012 um 13.27 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Schallblech schrieb am 14.01.2012 16:27:

Wer rauchen will, soll rausgehen und sich ausstempeln.

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