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Lauterbach für einheitliches Rauchverbot

<b>Rauchen nur noch draußen?</b> Die Diskussion ist erneut entflammt. Foto: ExQuisine

Rauchen nur noch draußen? Die Diskussion ist erneut entflammt. Foto: ExQuisine

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach, hat sich für ein bundesweit einheitliches Rauchverbot nach bayerischem Muster ausgesprochen.

Ich halte die Regelung in Bayern für die einzig sinnvolle , sagte Lauterbach . Entweder will man ein Rauchverbot oder man will es nicht. Wenn man es will, dann sollte man es bundesweit machen wie in Bayern - nämlich ohne Ausnahme. Alles andere sei Flickschusterei.

Mittelfristig werde ein entsprechendes Rauchverbot sowieso kommen.

Zu den Gegnern eines Rauchverbots gehören nach seiner Meinung überwiegend Lobbyisten. Da müsse man sich fragen: Für wen macht man Politik - für den Gaststättenverband oder die Mehrheit der Bürger?

Er plädiere für eine Politik im Interesse der Bürger. epd

Dieser Beitrag wurde am 6.7.2010 um 11.13 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Schallblech schrieb am 06.07.2010 11:30:

Ich bin auch dafür!
Wie oft bin ich schon nach Hause gegangen, weil man sich z.B. nach einer Chorprobe in einem Lokal traf, wo "nur in Nebenräumen" oder "nur an der Theke" geraucht werden darf - die Räume aber nicht richtig abgetrennt sind. Meine Atemwege sind leider in einem Zustand, der mich auch wenig Rauch hinterher spüren läßt. Da die Gaststättenszene in meinem Wohnort sehr übersichtlich ist, gibt es auch kaum Alternativen.
Das Schärfste, was ich mir von einem Raucher, den ich um Rücksicht gebeten hatte, sagen lassen mußte - allerdings kurz vor der Einführung des damaligen Rauchverbots - war dies: "Dann können Sie halt nicht in öffentliche Lokale gehen, wenn Sie keinen Rauch vertragen". Danke schön.

Ich habe mich damals sehr, aber leider nur sehr kurz über die Einführung des Rauchverbots mit seinen Einschränkungen und Ausnahmen gefreut.

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