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Möglicher Atomwaffenträger

Friedensratschlag kritisiert U-Boot-Lieferung an Israel

<b>Deutsche U-Boot-Technik</b> ist auch in Israel begehrt. Im Bild ein älteres Boot im Hamburger Hafen. Foto: Dipego

Deutsche U-Boot-Technik ist auch in Israel begehrt. Im Bild ein älteres Boot im Hamburger Hafen. Foto: Dipego

Mit scharfer Kritik hat der Bundesausschuss Friedensratschlag auf die geplante Lieferung eines deutschen U-Bootes an Israel reagiert.

Damit verstoße die Bundesregierung gegen die Export-Richtlinien, die sie sich selbst im Jahr 2000 gegeben habe, erklärte die Initiative in Kassel. Demnach dürfen Waffenexporte nicht in Spannungsgebiete gehen. Besonders kritisiert wird, dass das zu liefernde U-Boot der Dolphin-Klasse angehöre und somit auch mit Atomwaffen bestückt werden könne.

Israel besitze etwa 200 Atomraketen und schließe einen Ersteinsatz solcher Waffen nicht aus.

Bedenklich sei auch, dass die Lieferung des Bootes mit bis zu 135 Millionen Euro subventioniert werden solle. Das würde bedeuten, dass der Steuerzahler ein Drittel der Kosten des U-Bootes trage.

Das Spannungsgebiet des Nahen Ostens brauche aber nicht mehr, sondern weniger Waffen. epd

Dieser Beitrag wurde am 2.12.2011 um 11.09 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Matthäus53 schrieb am 02.12.2011 18:09:

Mit der gelanten Lieferung von 200 Panzern an Saudi Arabien wird mit der geplanten Lieferung nur eines U-Bootes, im nahen Osten der militärische Ausgleich fast wieder hergestellt !
Ob die Handlungsweisen der Politiker gerecht sind , bei uns zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie dem sozialen Frieden dienen und ob sie richtig oder falsch waren bzw. letztendlich dem Frieden im nahen Osten dienten, wird sich zeigen,. Aber so schließt sich letztendlich der biblische Reigen aus Mt.24, 6 ff.

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