»Besinnung ist wichtiger als Konsum«
CDU will verkaufsoffene Adventssonntage abschaffen
Die CDU fordert die Abschaffung verkaufsoffener Adventssonntage in ganz Deutschland.
»Besinnung ist wichtiger als Konsum«, schrieb CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in der »Bild am Sonntag«. Der Advent bedeute für viele Menschen vor allem Stress, und das in der bewegten Zeit der Schuldenkrise: »Schrille Nacht, eilige Nacht«. Gröhe warb dafür innezuhalten und Zeit für die Familie und Freunde zu haben.
»An den Adventssonntagen sollten die Geschäfte geschlossen bleiben«, betonte er. »Die Entscheidung liegt bei den Ländern, einige schützen den Advent. Das sollte Schule machen!«
Der Handelsverband Deutschland verspricht sich von den verkaufsoffenen Adventssonntagen hingegen einen Schub für die Wirtschaft.
Geöffnete Geschäfte seien Publikumsmagnete, von denen auch Restaurants, Kultureinrichtungen und damit die Kassen der Kommunen profitierten, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Stefan Genth, in der Zeitung.
Um die Haupt-Gottesdienstzeiten zu respektieren, öffneten die Läden erst ab 13 Uhr. epd
Dieser Beitrag wurde am 11.12.2011 um 08.34 Uhr veröffentlicht.
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