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Pflege-Zukunft

»Ohne Männer geht es nicht«

<b>Ohne Männer</b> wird es in den Pflegeberufen künftig nicht mehr gehen. Foto: Iceteastock

Ohne Männer wird es in den Pflegeberufen künftig nicht mehr gehen. Foto: Iceteastock

Ausreichend Personal für Pflegeberufe lässt sich nach Expertenmeinung nur gewinnen, wenn weit mehr Männer als bislang für diese Jobs interessiert werden.

»Ohne Männer geht es nicht«, sagte Eckart Hammer von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg am Donnerstag auf der Fachmesse Consozial in Nürnberg. Nach seiner Überzeugung sollten nicht nur Berufsanfänger für die Pflege gewonnen werden, denn es gebe für die Pflegebranche ein »großes unausgeschöpftes Potenzial alter Männer«.

Auch würden junge Männer mit ausländischen Wurzeln kaum umworben.

Im Jahr 2050 wird sich nach offiziellen Schätzungen die Zahl der Pflegebedürftigen mit 4,3 Millionen Menschen in Deutschland fast verdoppelt haben. Deshalb »brauchen wir neue Wege, junge Männer für den Pflegeberuf zu interessieren«, sagte Hammer.

Praktika, Hospitanzen und Ferienjobs seien dabei der richtige Weg.

Altenhilfeeinrichtungen müssten »einladende Orte« werden und sich die Frage stellen: 'Was macht junge Männer an?'»

Der Hochschullehrer bedauerte, dass der Zivildienst als «Sozialisationsinstanz für junge Männer in Sozialberufen» weggefallen ist. Bis zu dessen Ende zum Juli 2011 hätten »Zivis zu ihrem Glück gezwungen werden können^«, sagte Hammer. epd

Dieser Beitrag wurde am 4.11.2011 um 08.42 Uhr veröffentlicht.

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Schallblech schrieb am 04.11.2011 09:20:

Solange man davon kaum sich selbst, schon garnicht eine Familie ernähren kann, kann man das wohl vergessen.

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