Pflichtjahr für »Goldene Generation«?
Nicht nur Sonne – auch Soziales

Nicht nur Sonne, auch Soziales: Die »Gildene Genertion« soll sich nach Ansicht des Philosophen und Bestsellerautors Richard David Precht sozial engagieren. Foto: Detailblick
Der in Köln lebende Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht hat ein soziales Pflichtjahr für Rentner gefordert.
»Die Generation, die jetzt in Rente geht, muss in die Pflicht genommen werden«, sagte er dem Hamburger Magazin »Stern«. Es sei »die goldene« Generation, die eine beispiellose Wirtschaftsprogression erlebt habe und vom Krieg verschont worden sei.
»Fitte Rentner« könnten junge Menschen coachen oder als Nachhilfelehrer in Schulen arbeiten.
Precht ist überzeugt davon, dass viele Menschen diesen Einsatz nach dem ersten Jahr freiwillig verlängern würden - »weil sie gebraucht würden und das gut fänden«. In Zukunft werde es immer wichtiger, dass sich Menschen auf ehrenamtlicher Basis um soziale Probleme kümmern.
Das bürgerliche Engagement solle den Staat nicht ersetzen, aber aus der Mitte der Gesellschaft eine »moralische Wende« herbeiführen.
»Auf die Oberschicht können wir uns in Moralfragen beim besten Willen nicht verlassen. Träger der Moral ist in diesem Land wie in allen Ländern, in denen das moralische Klima am gesündesten ist, die Mittelschicht«, sagte Precht. epd
Dieser Beitrag wurde am 23.11.2011 um 13.07 Uhr veröffentlicht.
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| Glybyrne schrieb am 24.11.2011 09:15: »Auf die Oberschicht können wir uns in Moralfragen beim besten Willen nicht verlassen. Träger der Moral ist in diesem Land wie in allen Ländern, in denen das moralische Klima am gesündesten ist, die Mittelschicht«, sagte Precht. so ist es. trotzdem laufen alle der oberschicht nach, reden ihr nach dem mund, lassen sich von ihr beeindrucken und lenken. auch in den kirchen. |
| Ruckzuck schrieb am 24.11.2011 11:11: Ganz sooo ist es ja nun nicht in den Kirchen. Wer erhebt denn seine Stimme, wenn es gegen Filz und Establishment geht? Gut, es könnte ruhig öfter und lauter passieren. Aber EKD-Ratsvorsitzender Schneider pflegt da durchaus schon mal ein offenes Wort. |
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