Doppelt privilegiert
Beamte überdurchschnittlich vermögend

Traumjob Beamter? Finanziell jedenfalls geht es verbeamteten Menschen deutlich besser als Angestellten mit vergleichbarer Qualifikation. Grafik: Christian Jung
Beamte sind in Deutschland finanziell überdurchschnittlich gut gestellt.
Sowohl bei ihrem aktuellen Geldvermögen als auch bei den Pensionen verfügen Beamte über fast doppelt so viel Geld wie Angestellte mit vergleichbarer Qualifikaktion, wie eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergab. Beamte seien doppelt privilegiert, sagte Studienleiter Markus Grabka.
Zum einen müssen sie keine eigenen Beiträge für die Altersvorsorge leisten.
Zum anderen liegen die Pensionen deutlich höher als die gesetzlichen Renten.
Die Beamtenpensionen orientieren sich an der letzten Gehaltsstufe, während in der gesetzlichen Rentenversicherung das Lebensarbeitseinkommen ausschlaggebend ist. »Das ist zumindest diskussionsbedürftig«, sagte Grabka.
Bei dem von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt am DIW wurden erstmals die Anwartschaften für Alterssicherungen in die Berechnung der Vermögensverteilung einbezogen.
Aufgrund der gestiegenen Arbeitslosigkeit geht das DIW davon aus, dass es künftig ein höheres Risiko von Altersarmut geben wird. Vor allem in den mittleren Altersgruppen in Ostdeutschland sei die Entwicklung besorgniserregend. epd
Dieser Beitrag wurde am 19.1.2010 um 09.31 Uhr veröffentlicht.
| Kommentare lesen |
|---|
| Glybyrne schrieb am 20.01.2010 15:04: und wetten, es gibt nicht EINEN beamten, der meint, dass es ihm gut geht ... |
| Eigenen Kommentar schreiben |
|---|
| Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare verfassen zu können. Loggen Sie sich hier ein, falls Sie schon einen Account haben Melden Sie sich hier kostenlos an |
| Evangelisch in Westfalen und Lippe |
|---|
| Informationen aus den Kirchenkreisen der EKvW und aus der Lippischen Landeskirche auf den jeweiligen Seiten (klicken Sie auf den gewünschten Bereich). |
|










