Einwanderer bevorzugen Deutschland
Ausländeranteil in EU-Staaten liegt bei 6,4 Prozent
Der durchschnittliche Ausländeranteil in den EU-Mitgliedsstaaten beträgt 6,4 Prozent.
Jeder dritte Ausländer komme aus einem anderen EU-Land, teilte das Statistikamt Eurostat in Brüssel mit. Insgesamt leben über 31 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in den EU-Staaten. Deutschland steht an erster Stelle bei den Einwanderern.
Mit über sieben Millionen Menschen lag die Anzahl 2009 hier am höchsten, gefolgt von Spanien (5,7 Millionen), Großbritannien (4 Millionen), Italien (3,9 Millionen) und Frankreich (3,7 Millionen). Mehr als 75 Prozent der ausländischen Staatsangehörigen leben in diesen EU-Mitgliedsstaaten.
Rund ein Drittel aller Ausländer kommt aus einem EU-Mitgliedsstaat.
2009 zog es die Rumänen am häufigsten in andere EU-Staaten. Über zwei Millionen Menschen verließen das Land. Aus Polen wurden etwa 1,5 Millionen Menschen gezählt, aus Italien 1,3 Millionen und aus Portugal rund eine Million Menschen.
Neben den über elf Millionen EU-Bürgern wanderten 2009 über sieben Millionen Menschen aus anderen europäischen Staaten und Drittstaaten vor allem aus der Türkei, Marokko und Albanien in die Union aus. Rund fünf Millionen kamen aus Afrika, der Rest aus Asien und Nord- und Südamerika. epd
Dieser Beitrag wurde am 8.9.2010 um 10.46 Uhr veröffentlicht.
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