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Protest gegen die »Timeline«

Altbischof Huber verlässt Facebook

<b>Auch in der Facebook-Gemeinde</b> regt sich Widerstand gegen die so genannte »Timeline«. Foto: www.facebook.com

Auch in der Facebook-Gemeinde regt sich Widerstand gegen die so genannte »Timeline«. Foto: www.facebook.com

Aus Protest gegen die neue »Timeline«-Funktion bei Facebook hat sich Altbischof Wolfgang Huber bei dem sozialen Netzwerk abgemeldet.

Die für alle Nutzer verpflichtende Chronik sei mit der Vorstellung vom Respekt gegenüber den Persönlichkeitsrechten nicht vereinbar, teilte der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland mit. »Deshalb ist für mich überhaupt nicht Schluss mit lustig, aber Schluss mit Facebook.«

Das soziale Netzwerk »Facebook« hatte angekündigt, in nächster Zeit die persönlichen Profile aller Nutzer auf die sogenannte Timeline-Funktion umzustellen.

Dabei werden die Seiten der Nutzer in Form eines Lebenslaufes dargestellt. Die Umstellung stößt vor allem bei Datenschützern auf Kritik, aber auch bei vielen Nutzern.

Facebook hat weltweit eigenen Angaben zufolge mehr als 800 Millionen Nutzer. epd

Dieser Beitrag wurde am 31.1.2012 um 11.41 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
Schallblech schrieb am 31.01.2012 13:03:

Sehr gut! Dem Beispiel sollten noch viele folgen, vor allem Prominente (und UK!). Nichts tun heißt zustimmen.
Das Nächste ist dann die Veröffentlichung der Geodaten fürs Handy, so daß jeder weiß, wo man sich gerade befindet. Als Übernächstes verlangt Fb dann vielleicht, webcams zu installieren und online zu stellen.... Den Großen Bruder ruft jeder selber (das hatten wir doch schonmal mit den Kälbern und den Metzgern, ne?).

Schallblech ist übrigens NICHT auf Fb vertreten, auch nicht mit "zivilem" Namen.

urmel schrieb am 31.01.2012 14:13:

Hallo Schallblech!
Glauben Sie wirklich, dass Sie den großen Bruder noch nicht gerufen haben, Facebook hin oder her, ober haben Sie kein Konto, kein Handy, keinen Interzugang...schöne Grüße aus der Realität!

Schallblech schrieb am 31.01.2012 14:57:

Oh danke, die Realität ist mir durchaus bekannt, aber man muß ja nicht gerade den roten Teppich ausrollen.
Mein Handy benutze ich zum Telefonieren und als Wecker, mein Konto frage ich "klassisch" ab. Was ich im Internet von mir preisgebe, ist schon zuviel, das weiß ich, aber nichts im Vergleich zu denen, die sich bei Fb entblößen.
Außerdem trifft das nicht den Kern dessen, was ich sagen wollte:
NICHTS TUN HEISST ZUSTIMMEN.

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