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Interviews der Kirchenpresse

Fragen an Käßmann?

<b>Auf dem Roten Sofa</b> zusammen mit Nikolaus Schneider im Gespräch mit UK-Chefredakteur Wolfgang Riewe: Pfarrerin Margot Käßmann. Foto: UK-Archiv/gmh

Auf dem Roten Sofa zusammen mit Nikolaus Schneider im Gespräch mit UK-Chefredakteur Wolfgang Riewe: Pfarrerin Margot Käßmann. Foto: UK-Archiv/gmh

Margot Käßmann hält ihre schon vor Monaten gegebene Interview-Zusage für den Ökumenischen Kirchentag in München aufrecht. Gemeinsam mit dem derzeitigen EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider wird sie am Donnerstag, 13.Mai, zum „Roten Sofa“ der Kirchenpresse auf der Flaniermeile des Messegeländes kommen.

Da es das erste größere Interview nach ihrem Rücktritt Ende Februar ist, wird ihr Auftritt in den Medien sicher große Aufmerksamkeit finden. Auf Wunsch der EKD soll aber nicht nur Margot Käßmann allein im Scheinwerferlicht stehen. Zu Wort kommen soll in dem Interview auch Präses Schneider. Schließlich ist er der amtierende Ratsvorsitzende der EKD und damit aktuell höchster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Wie Käßmann vertritt auch der rheinische Präses klare Positionen zu brennenden Gegenwartsfragen, etwa zu Afghanistan oder zur Finanzkrise. Wie sie löst auch er immer wieder heftige Debatten aus. In seiner Haltung zur Frage nach der Bedeutung des Kreuzestodes Jesu war das zum Beispiel der Fall.

Es wird also spannend werden in München!

Wer dabei sein will, sollte am Himmelfahrtstag rechtzeitig zum Atrium Mitte vor Halle 4 kommen.

Mit Frank Walter Steinmeier, Peter Barrenstein und Steffi Jones sind auch vorher schon interessante Sofa-Gäste dort präsent. Außerdem spielt die Chris Paulson Band wieder exzellenten Folk.

In meiner Funktion als Vorsitzendem des Evangelischen Medienverbandes (EMVD) ist mir die Aufgabe zugefallen, gemeinsam mit meinem Kollegen Markus Nolte (Redaktion Kirche und Leben Münster), das Interview zu führen.

Zugegeben: Eine nicht ganz einfache Aufgabe.

Zum einen, weil es ein Doppel-Interview ist; zum anderen, weil es auf eine Zeit von 40 Minuten beschränkt werden muss (16.15 Uhr bis 16.55 Uhr). Es wäre ja auch nicht höflich, Andrea Nahles und Cem Özdemir warten zu lassen, die den Redakteuren er Kirchenpresse anschließend noch Rede und Antwort stehen sollen.

Markus Nolte und ich haben schon eine Menge guter Ideen, was wir Margot Käßmann und Nikolaus Schneider sicher fragen werden.

Sie vielleicht auch? Welche Antworten interessieren Sie besonders stark?

Gern können Sie mir per E-Mail Ihre Gedanken und Ihre Fragen dazu schicken: riewe@unserekirche.de .

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass wir genau diese Fragen stellen werden. Wenn es aber irgendwie möglich ist, können Markus Nolte und ich versuchen, Ihre Fragen in der zur Verfügung stehenden Zeit mit zu berücksichtigen.

In Auszügen können Sie dieses und andere Interviews später hier auf www.unserekirche.de und teilweise auch in der UK-Printausgabe nachlesen.

Ich freue mich auf Ihre Zuschriften.

Nur eine Bitte habe ich: Fassen Sie sich bitte kurz - ganz, ganz kurz! Danke!

Wolfgang Riewe

Dieser Beitrag wurde am 30.4.2010 um 12.27 Uhr veröffentlicht.

Kommentare lesen
engelchen84 schrieb am 01.05.2010 14:09:

Herr Riewe, ein großes Kompliment! Das ist wirklich eine gute Idee! Ich hätte da ja schon eine Ahnung welche Frage häufig gestellt werden wird...Bin schon ganz gespannt auf die Berichterstattung zum Interview hier im Internet und vielleicht etwas ausführlicher in meiner UK. Beste Grüße und eine gute und erlebnisreiche Zeit auf dem ÖKT!

Wolfgang Riewe schrieb am 03.05.2010 12:00:

Ja, welche Frage mag denn das wohl sein? Etwa, warum sie kein Taxi genommen hat? Oder die andere: Welcher Begleiter neben ihr saß? Ich tendiere eigentlich dazu, Margot Käßmann zu fragen, wie sie den gazen Medienrummel überstanden hat und wie es ihr jetzt geht...

Glybyrne schrieb am 04.05.2010 16:47:

ich würd gern wissen wie sie mit dem bedeutungsverlust klar kommt, erst war sie monatelang jeden tag im tv und zeitung und jetzt nix mehr

Templer schrieb am 04.05.2010 17:04:

Meine Frage an Frau Käßmann wäre, ob Sie sich ein Comeback bei den nächsten Wahlen zum EKD-Vorsitz vorstellen könnte.

Wolfgang Riewe schrieb am 06.05.2010 14:11:

Genau dazu will Frau Käßmann nichts sagen. Zu Recht. Denn es könnte ihr übel genomen werden, gerade an dieser Stelle den Hut in den Ring zu werfen. Da Frau Käßmann aber vielseitig begabt ist, kommt sie für einige interessante Positionen in Frage. Die Entscheidung darüber steht jetzt aber wohl noch nicht an.

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