Definitionen
Nichts da!
Nichts! Sie wissen schon: Das ist das, was übrigbleibt, wenn man beim Loch den Rand wegnimmt.
Nichts kann aber auch ganz anders definiert werden. Hoch philosophisch zum Beispiel, als „das Gegenteil des Seins, die Negation und Abwesenheit des Seins, das Nichtsein, eine absolute Leere oder allgemeine Unbestimmtheit“ (so gefunden bei Wikipedia). Sie finden das kompliziert? Ich auch.
Nichts kann man verstehen, wie man will. Oder auch nicht.
So wie in dem kleinen Betrieb, von dem ein journalistischer Kollege jetzt erzählte: Da sollte vor einiger Zeit eine Web-Cam aufs Dach. Einfach so als Gag, ein Spielzeug für Kunden, die sich im Internet auf der Homepage des Unternehmens informieren wollten.
Und weil es nur als Gag gedacht war, hieß die Antwort auf die Frage, was das gute Stück denn kosten sollte: Nichts!
Frohgemut machte sich ein in Computerdingen beschlagener Mitarbeiter an die Arbeit und erstand ein wunderschönes Exemplar mit allen Schikanen. Als er dann die Rechnung vorlegte, musste der Zeichnungsberechtigte ordentlich schlucken. Die Kaufsumme belief sich auf einen – nun ja, nicht unerheblichen Betrag.
»,Nichts!’, hatte ich doch gesagt!«, rief er verzweifelt aus. »Wieso? Für eine Web-Cam ist das doch nichts!«, erwiderte der Kollege erstaunt.
So kann man sich missverstehen – wegen nichts und wieder nichts!
Übrigens: UK hat auch eine Web-Cam (zu besichtigen hier).
Was die gekostet hat, wollen Sie wissen? Dazu verraten wir: nichts!
leg
Dieser Beitrag wurde am 15.7.2011 um 11.37 Uhr veröffentlicht.
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