Besuch
Fledermausi

Wer weiß, um welche Fledermausart es sich hier handelt? Bitte in der UK-Redaktion melden. Foto: Uwe Moggert-Seils
Das Medienhaus hat ja schon viele außergewöhnlichen Besucher gesehen: Bischöfe und Präsides, Professoren und Künstler. Aber die kleine Besucherin, die sich da still und heimlich im Eingangsbereich eingefunden hat, toppt alle. Sie ist so ungewöhnlich, dass es zunächst keiner recht glauben wollte: Der stille Gast ist eine kleine Fledermaus.
Eine dreiköpfige Aufklärungs-Expedition machte sich sogleich auf den Weg und bestätigte den Wahrheitsgehalt des Gerüchtes engültig. Ja, es ist tatsächlich eine kleine Fledermaus, ich sollte besser Fledermausi sagen, die sich in einen geschützten Winkel des Treppenaufgangs am Mauerwerk festgekrallt hat. So klein ist sie und behaart, dass sie wirklich eher einem Mäuschen ähnelt.
Nun beginnt im Medienhaus natürlich die Gerüchteküche zu brodeln: Ist das ein Zeichen, eine versteckte Botschaft? Oder ist es ein Tier, das aus dem vom Autobahnbau bedrängten (A 33) Tatenhauser Wald entflohen ist, um in evangelischer Obhut Asyl zu suchen? Manche biologisch geschulten vermuten, es ist ein Jungtier, das sich einfach nur verflogen hat ...
Aber auf einen Grund, den wahren Grund nämlich ist noch niemand gekommen. Fledermausi wurde von der Ankündigung eines Mitarbeiter-Grillfestes magisch angelockt. Dies ist wegen seiner schmackhaften Grillspezialitäten auch für Fledermäuse einfach unwiderstehlich. hama
Dieser Beitrag wurde am 2.9.2009 um 09.36 Uhr veröffentlicht.
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| Schallblech schrieb am 02.09.2009 12:30: "Fledermausi wurde von der Ankündigung eines Mitarbeiter-Grillfestes magisch angelockt. Dies ist wegen seiner schmackhaften Grillspezialitäten auch für Fledermäuse einfach unwiderstehlich" |
| Alice schrieb am 09.09.2009 09:03: Wurde "Fledermausi" gleich mit auf den Grill gelegt oder wartet sie immer noch auf die Einladung, das Medienhaus auch von innen kennenzulernen? |
| buddy schrieb am 09.09.2009 14:36: Schlechte Nachricht. Entweder war das Grillfleisch doch nicht so verlockend, oder die ständige Beobachtung durch die Mitarbeitenden im Medienhaus war zu nervig (außerdem hing Klein-Batman direkt in der Raucherecke - hüstel!), jedenfalls hat Fledermausi nach zwei Tagen die Flatter gemacht. Zumindest hat sie neben dem Foto auf www.unserekirche.de lokale Berühmtheit durch ein Foto in einer der Tageszeitungen erlangt. Also - was die Publicity angeht - kann Fledermausi sich nicht beklagen. |
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