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Dem Geheimnis auf der Spur (2)

<b>Unterbelichtet.</b> Das kann dem besten Dilettanten passieren.

Unterbelichtet. Das kann dem besten Dilettanten passieren.

Statt erhellende Einblicke in die Leitungsstrukturen der Evangelischen Kirche zu liefern, präsentierten seine Bilder eine Atmosphäre à la Spitzbergen in ewiger Polarnacht. (Na, zumindest eine bestimmte Serie von Bildern.)

»Unterbelichtung«, nennt das der Fachmann. Damit ist nicht der Fotograf persönlich gemeint (grrrrr!) oder seine mangelnde Könnerschaft (Holzkopf!).

Nein, der Ausdruck bezeichnet nüchtern die Tatsache, dass zuwenig Licht auf einen Film (anno dazumal) oder einen Aufnahme-Chip (Digitalzeitalter) fällt. Ursachen können sein: starkes Gegenlicht (Gesicht vor Fenster), falsche Kameraeinstellungen (passiert gern bei komplizierten Profi-Kameras). Oder schlicht zu wenig Licht (versuchen Sie mal, ne Katze bei Nacht zu fotografieren; ohne guten Blitz ist die mit Sicherheit grau).

Das Resultat: unbrauchbare Aufnahmen, unwiderbringbare Situationen durch die Lappen gegangen. Alles was Sie sehen, ist die dunkle Seite der (Ohn-)Macht.

Nun kann man solche Bilder hin und wieder noch retten. Mit viel Erfahrung, Ausdauer und Rechenpower am Redaktions-PC gelingen da manchmal kleine Wunder. Nicht, dass man jemals die strahlende Schöhnheit und Klarheit wieder herstellen könnte, durch die sich gute fotografische Aufnahmen eigentlich auszeichnen sollten. Nein, das nicht.

Aber: Unter Umständen gelingt es, sichtbar zu machen, was sich in der Dunkelheit verborgen hält.

Und tatsächlich: Je länger unser Bildbearbeitungs-Spezialist seine heilenden Hände über Computer-Maus, Grafiktablett und PC-Tastatur wandern ließ, desto klarer wurde das Bild. Und je klarer das Bild wurde, desto deutlicher begann sich ein Verdacht abzuzeichnen:

Wir waren einem Skandal auf der Spur! HIER

Dieser Beitrag wurde am 31.10.2009 um 13.39 Uhr veröffentlicht.

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